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Mais verdrängt Weizen als Ackerkultur

Landkreis. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung vom Mai dieses Jahres stehen auf den 1,87 Millionen Hektar Ackerfläche in Niedersachsen in diesem

veröffentlicht am 27.02.2009 um 11:54 Uhr

Jahr zu 51 Prozent Getreide. Auf den Rängen zwei bis fünf folgen mit 22 Prozent Futterfeldfrüchte, Hackfrüchte (12 Prozent), Ölfrüchte (8 Prozent) und Brachflächen (5 Prozent). Nach Angaben des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik hat der Mais erstmals den Weizen als flächenmäßig bedeutendste Ackerkultur abgelöst. Mais wächst in diesem Jahr auf 413 200 Hektar und beansprucht damit 22 Prozent der niedersächsischen Ackerfläche. Der hohe Zuwachs von acht Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr ist auf den anhaltenden Boom der Bioenergie zurückzuführen. Das zeigt sich auch beim Winterraps, dessen Anbaufläche in diesem Jahr mit 16 Prozent Flächenzunahme wieder zweistellig wächst und erstmals 150 000 Hektar erreicht. Der erhöhte Flächenbedarf für den Anbau von Energiepflanzen geht nach Angaben der Statisiker in erster Linie zu Lasten der Getreidefläche und der Brachfläche. Die Getreidefläche (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) sinkt um 3,6 Prozent auf 884 900 Hektar. Brachflächen nehmen um 16 Prozent auf 91 800 Hektar ab. Innerhalb des Getreides verzeichnen fast alle Arten Flächenverluste. Winterweizen geht um 6 Prozent auf 396 800 Hektar zurück. Wintergerste sinkt um 7 Prozent auf 197 600 Hektar. Triticale gibt 6 Prozent Fläche ab und steht noch auf 74 500 Hektar. Sommergerste verliert 19 Prozent und nimmt mit 47 900 Hektar weniger als die Hälfte der Fläche von 2003 ein. Gegen den Trend wächst die Roggenfläche um 21 Prozent auf 144 200 Hektar. Nach Jahren des kontinuierlichen Rückgangs steigt die Zuckerrübenanbaufläche deutlich um 18 Prozent auf 102 400 Hektar. Nach der knappen Rohstoffversorgung der Zuckerfabriken im vergangenen Jahr war hier massiv um zusätzliche Fläche geworben worden. Auch die Kartoffelfläche steigt nach dem starken Rückgang im vergangenen Jahr um 4 Prozent an und erreicht mit 124 000 Hektar ein für Niedersachsen durchschnittliches Niveau.



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