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Mahnmal: Rat will mitreden

Stadthagen (ssr). Der Plan zur Errichtung eines "Jüdischen Mahnmals Schaumburg" in der Kreisstadt ist im Rat der Stadt auf breite grundsätzliche Zustimmung gestoßen. Allerdings wurde, vor allem von CDU/BfS und Grüne/WIR, dringend eine ausreichende Beteiligung der Ratsgremien verlangt, die es bisher nicht gegeben habe.

veröffentlicht am 25.04.2007 um 00:00 Uhr

Zwar habe die Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses eine Tischvorlage zu dem Thema verteilt, berichtete CDU-Fraktions chef Gunter Feuerbach: "Da war die Einladung des Landrats zu der wuchtigen Auftaktveranstaltung aber schon ausgesprochen.". Wenig später sei das Projekt durch die Initiatoren auch schon öffentlich vorgestellt worden. Die CDU habe sich auf Grund dieser Abläufe bisher mit dem Thema noch nicht befassen können, fordere dies aber ab sofort klar ein. Ähnlich äußerte sich Richard Wilmers (Grüne/WIR). Seine Gruppe sei von dem Vorgang "völlig überrascht" worden. Er habe sich "sehr gewundert, dass der Plan ohne Beteiligung des Rates in die Öffentlichkeit gebracht wurde". Seine Gruppe fordere ein "ordnungsgemäßes Beratungs- und Beschlussverfahren", so Wilmers. Namens der SPD sagte Fraktionschef Karsten Becker, es sei zu begrüßen, dass sich ein Arbeitskreis damit beschäftigt habe, ein Mahnmal für die Schaumburger Nazi-Opfer zu schaffen. Einen Standort vor der Amtspforte halte die SPD "grundsätzlich für geeignet". Die Gestaltung des Mahnmals müsse aber "städtebaulich angemessen" ausfallen, nicht zuletzt um "in der Bevölkerung für Akzeptanz für das Projekt zu sorgen", betonte Becker.



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