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"Precima" verlegt Hauptsitz auf ehemaliges "Bernstein"-Gelände / 200 Gäste feiern / Weiteres Wachstum erwartet

Magnetbremsen aus Röcke gehen in die ganze Welt

Röcke (bus). Die Precima Magnettechnik GmbH hat die Inbetriebnahme ihres neuen Firmensitzes in Röcke gefeiert. Etwa 200 Gäste waren der Einladung auf da s ehemalige "Bernstein"-Gelände gefolgt, wo das auch in Müsingen und Helpsen ansässige Unternehmen seit Anfang Juni dieses Jahres - Endmontage und Verwaltung inklusive - seinen Hauptsitz hat.

veröffentlicht am 24.06.2008 um 00:00 Uhr

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Die Precima-Geschäftsleitung, Karl-Heinz Pape sowie Ilona und Thomas Lange, hatte sich vor Jahresfrist für eine Übernahme des Standorts an der Röcker Straße 16 entschieden. In den zurückliegenden fünf Monaten wurden die rund 2000 Quadratmeter Hallenfläche zu einem hochmodernen Montagewerk für Elektromagnetbremsen und Kupplungen umgebaut. Im etwa 800 Quadratmeter großen Verwaltungsgebäude finden Produktionsplanung, die Entwicklungs- und die weltweit agierende Vertriebsabteilung Platz. "Ob für namhafte Kran- und Kettenzughersteller, für Röntgengeräte der Medizintechnik oder für die Blattverstellung von Windkraftanlagen in Nord-China - immer steht nun als Absender Röcke auf den Lieferungen der Spezialentwicklungen", erläuterte Thomas Lange. Die vor 27 Jahren von Karl-Heinz Pape gegründete Firma fertigt und liefert gegenwärtig mehr als 350 000 Aggregate pro Jahr. Die meisten Bauteile entstehen im Produktionswerk Müsingen unter Verwendung von 50 speziellen Dreh- und Fräsmaschinen. Elektronische Baugruppen, Bremsrotoren und Magnetspulen kommen weiterhin aus Helpsen. "Die Betriebserweiterung in Röcke versetzt uns in die Lage, dem Wachstum der vergangenen Jahre und auch neuen Projekten in der Zukunft gerecht zu werden", so Lange. Die Nachfrage erlebe derzeit, national wie international, eine rasante Steigerung. Der Geschäftsführer: "Wie in den vergangenen Jahren erwarten wir auch 2008 trotz erschwerter Bedingungen durch gestiegene Energie- und Rohstoffkosten eine zweistellige Wachstumsrate." Die Festbesucher hatten am Sonnabend nicht nur die Gelegenheit, sich von Volker Kohlmeier& Filou (Musik) und dem "Jetenburger Hof"-Team (Verpflegung) verwöhnen zu lassen. Betriebsführungen führten die enorme Produktionsvielfalt und den hohen technischen Standard der Firma vor Augen. Und durch das städtische Spielmobil und eine Hüpfburg kamen auch die jüngeren Gäste (ungebremst) auf ihre Kosten.

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