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Gut: kontrollierte Lüftungssysteme

Machen Sie sich mal Luft

Um steigenden energetischen Anforderungen zu genügen, sind Gebäudehüllen heute praktisch luftdicht. Im Neubau, aber auch in der Sanierung lassen sich Heizwärme-Verluste so auf ein Minimum reduzieren. Ein natürlicher Luftaustausch, der früher über Fugen und Ritzen erfolgte, wird dabei allerdings ebenfalls unterbunden. So kann ein Raumklima entstehen, das für Bewohner und Bausubstanz ungesund ist. Zuverlässige Abhilfe schafft eine kontrollierte Wohnungslüftung.

veröffentlicht am 12.02.2010 um 07:55 Uhr

Ohne Lüftung entsteht innerhalb einer hermetisch dichten Gebäudehülle ein Raumklima mit hoher Luftfeuchte. Dieses „Marmeladenglas-Klima“ bietet beste Wachstumsbedingungen für Mitbewohner der unangenehmen Art – wie etwa Schimmelpilze und Milben. Sie können Allergien auslösen und begünstigen zudem Atemwegserkrankungen. Kondenswasser und Mikroorganismen können außerdem die Wertsubstanz des Gebäudes angreifen. Weil zugleich der Sauerstoffgehalt in den Räumen sinkt, die CO2-Konzentration dagegen steigt, fühlen wir uns schnell müde und leiden unter Konzentrationsstörungen. Mindestens alle zwei Stunden müsste für fünf Minuten von Hand gelüftet werden, ein Rhythmus, der im „wirklichen“ Leben kaum einzuhalten ist. Zudem entweicht dann ein Teil der Wärmeenergie wieder durch die geöffneten Fenster. Die einzig wirtschaftliche Lösung besteht in der Installation einer kontrollierten Wohnungslüftungsanlage.

Moderne Geräte arbeiten zugluftfrei und lautlos und sorgen automatisch für einen ausreichenden Luftaustausch. Die bedarfsgerechte Regelung, ein zusätzlich integrierter Wärmetauscher oder eine Wärmepumpe sparen weitere Energie ein und reduzieren die Heizkosten spürbar. So kann der „Fortluft“ bis zu 90 Prozent der Wärme entzogen und auf die in den Raum einströmende Zuluft übertragen werden. Eine kontrollierte Wohnungslüftung sollte daher selbstverständlicher Bestandteil zeitgemäßer Bau- und Sanierungskonzepte sein.



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