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Derby mit klarem Favoriten / Reime und Müller fehlen Trainer Lars Reuther

Lüdersfeld fühlt sich als Außenseiter pudelwohl: Bade-Elf in Lindhorst

Kreisliga (seb). Aufstiegsanwärter gegen Abstiegskandidat. Eigentlich eine klare Sache. Doch im Derby zwischen TuS Lindhorst und TuS Lüdersfeld kann sich der vermeintliche Favorit nicht immer sicher sein. Schon zu oft, ging der Außenseiter als Sieger vom Platz.

veröffentlicht am 12.05.2006 um 00:00 Uhr

Hasan Günes (l.) ist eine wichtige Stütze im Lindhorster Angriff

Der TuS Lindhorst landete beim MTV Rehren A.R. einen 2:0-Sieg und Spielertrainer Lars Reuther war begeistertüber die besonnene Spielweise seiner Elf: "Der MTV hat sehr hart gespielt. Kompliment an meine Spieler, dass sie ruhig geblieben sind und sich nicht haben provozieren lassen." Im Derby muss Lindhorst weiter Siegen und auf einen Ausrutscher von Spitzenreiter TSV Exten hoffen. Simon Reime fehlt rotgesperrt und Andreas Müller ist beruflich verhindert. Der TuS Lüdersfeld steckt mitten im Abstiegssumpf und konnte sich durch den 1:0-Erfolg beim SV Engern wieder etwas befreien. Trainer Dietmar Bade freut besonders die Einstellung: "Wir waren griffiger als der Gegner und haben daher verdient gewonnen. Leider haben wir im April diese gewisse Aggressivität imSpiel vermissen lassen." Der scheidende TuS-Trainer, Bade wird am Saisonende von Thorsten Westenberger ersetzt, muss mit Michael Urbansky, Sven-Oliver Koch, Nico Thiemann, Tobias Gorny und Michael Groß auf einige wichtige Spieler verzichten. "Trotz dieser Ausfälle habe ich eine Idealformation gefunden. Ich setze auf den Derbycharakter und ich bin davon überzeugt, dass das Team sich sehr wohl fühlt in der Außenseiterrolle", weiß Bade.

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