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Umbau der Volksbank-Hauptstelle soll im Sommer fertig sein

Look der siebziger Jahre wird abgelegt - für mehrere Millionen

Stadthagen (cst). "Mehrere Millionen Euro" steckt die Volksbank Hameln-Stadthagen nach eigenen Angaben in die Rundum-Erneuerung ihrer Stadthäger Hauptstelle. Die Bauarbeiten sind derzeit in vollem Gange. Die Verantwortlichen erwarten die Fertigstellung für den Sommer.

veröffentlicht am 26.01.2007 um 00:00 Uhr

Wer in diesen Tagen an der Volksbank-Hauptstelle vorbeigeht, glaubt den Verpackungskünstler Christo am Werk. Hinter Gerüst und Planen wird nun die Fassade Stück für Stück abgetragen und auch die Fenstererneuerung vorbereitet. Die künftige Fassade werde sich besser in das Stadtbild am historischen Marktplatz einfügen, erläuterte Volksbank-Prokurist Jörg Kuck. Dazu werde nicht nur der helle Putz in freundlicher Farbgebung beitragen, sondern auch ein leichtes Satteldach. Die bisherige Fassade im Zeitgeist der siebziger Jahre bekomme ein gänzlich neues Gesicht. "Die Zusammenarbeit mit der Stadt, die mit kurzen Bearbeitungszeiten in kooperativer Weise die Freigabe für den Umbau erteilt hat, hat uns sehr gefreut", unterstreicht Kuck. Momentan ist die gesamte ehemalige Kundenhalle ausgehöhlt, das Flachdach über ihr wird mit schwerem Gerät abgetragen, um Raum für ein weiträumiges Glasdach zu machen. Zum anderen werden auf einen Nebentrakt, aus der Fußgängerzone jedoch nicht einsehbar, Räume für die Anlageberatung aufgestockt. Die angemieteten Räumlichkeiten des Eckhauses Klosterstraße/Marktstraße werden aufgegeben, die Kundenhalle dafür nach hinten erweitert, so dass mehr Fläche für Service und Beratung zur Verfügung steht. Architekt Frank Schmalisch (Hameln) zählte Details auf: "Die farbliche Gestaltung ist so gewählt, dass sich Kunden und Mitarbeiter wohlfühlen - zeitgemäß, aber in warmen Gelb-/Apricot-Tönen. Die Beratungsräume für Kundengespräche werden so angeordnet und gestaltet, dass die Berater die Kundenhalle einsehen und jederzeit auch selbst gesehen werden können. Eine wichtige Zielsetzung liegt darin, mehr Diskretion für diese Gespräche zu schaffen." Im vorderen Teil der Kundenhalle, ergänzte Kuck, würden die Selbstbedienungsgeräte übersichtlich und in direktem Übergang zu der Beratungszone angeordnet. "Wichtig ist uns, dass auch die Servicekunden in Blickkontakt mit unseren Mitarbeitern stehen." Neben den bekannten SB-Komponenten seien künftig auch Einzahlungen am Automatenmöglich. Die Verantwortlichen sind sich einig: "Es geht spürbar voran mit dem Umbau, auch dank des offenen Winterwetters. Das Projekt wird der Volksbank ein zeitgemäßes, kundenorientiertes Gesicht verleihen und ihre Ausrichtung auf die Menschen unserer Region unterstreichen."



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