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Kaum nennenswerte Auswirkungen am Bückeburger Bahnhof

Lokführerstreik rauscht vorbei

Bückeburg (bus). Der bundesweite Streik der in der Gewerkschaft der Lokführer organisierten Bahnmitarbeiter zeigt in der ehemaligen Residenzstadt kaum nennenswerte Auswirkungen. "In Bückeburg verkehren von vier Zügen etwa drei", sagte eine Schaltermitarbeiterin gestern Mittag. Beschwerden seien vom Personal nicht registriert worden.

veröffentlicht am 17.11.2007 um 00:00 Uhr

Die Bahn kommt: Auf dem Bückeburger Bahnhof bewirkt der Lokführe

Die Aussagen decken sich in etwa mit den Beobachtungen von Kornelia Dammeier. Die Inhaberin des Bahnhofskiosks bilanziert "rund 20 bis 30 Prozent weniger Geld in der Kasse". Auch im Kiosk habe es keine Beschwerden gegeben. Dammeier: "Die Leute stöhnen mehr, als dass sie meckern." Allerdings stoße der Streik mit zunehmender Dauer auf weniger Verständnis unter den Reisenden. Die Auseinandersetzung werde von vielen "nur noch als purer Machtkampf" empfunden. Ein Sprecher der Bahn teilte in Hannover mit, dass der Nahverkehr niedersachsenweit zu etwa 50 Prozent bedient werde. Was eine Momentaufnahme am Bückeburger Bahnhof annähernd bestätigte: Ein für 12.13 Uhr annoncierter Regionalexpress erreichte die ehemalige Residenzstadt mit fünfminütiger Verspätung; für die für 12.16 Uhr geplante S 1 notierte die Anzeigetafel "Zug fällt aus". Ein wenig verändertes Fahrgastaufkommen meldeten desgleichen die Bückeburger Taxiunternehmen. "Keine extremen Steigerungen", hieß es aus der Zentrale von Taxi Abel.



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