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Ortsrat Evesen will durchgängig Tempo 30 auf der Schaumburger Straße / 200 000 Euro für Bauunterhaltung Schule

Lokalpolitiker ungehaltenüber Schreiben vom Landkreis

Evesen (bus). Der Ortsrat Evesen hat dafür plädiert, die Tempo-30-Regelung für die Schaumburger Straße wesentlich weiter zu fassen als bisher. Die Lokalpolitiker möchten die gegenwärtig nur im Einmündungsbereich der Verbindung "Auf dem Felde" / "Hoher Weg" geltende Beschränkung auf nahezu den gesamten Straßenverlauf ausdehnen. Die Neuregelung soll vom Kriegerdenkmal im Osten bis an den westlichen Rand der Ortsbebauung gelten.

veröffentlicht am 19.03.2007 um 00:00 Uhr

Der Ortsrat Evesen plädiert dafür, die Tempo-30-Regelung für die

Ebenso einmütig kam die Versammlung überein, Betreibern von mobilen Marktständen keine Steine in den Weg zu legen. "Wir sollten in diesem Zusammenhang zwar Standplätze ausweisen, aber kein Votum abgeben", sagte Ortsbürgermeister Horst Schwarze. Über Erfolg oder Misserfolg des Vorhabens werde letztendlich das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage entscheiden. Schwarze reagierte unter dem Tagesordnungspunkt "Mitteilungen des Ortsbürgermeisters" recht ungehalten - "eine unglaubliche Frechheit" - auf ein Schreiben des Landkreises, in dem die Eveser Forderung nach einer Tempobeschränkung auf 70 Stundenkilometer für die Straße "Am Klusbrink" abgelehnt wird. Die Mitteilung sei "lapidar und nichtssagend" formuliert. Schwarze:"Es kann nicht angehen, dass der Landkreis unsere Sorgen trotz tödlicher Unfälle ignoriert." Der Ortsrat verständigte sich darauf, eine Stellungnahme von Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier einzuholen. In den Beratung der Evesen betreffenden Haushaltsansätze war zu erkennen, dass für die Bauunterhaltung der örtlichen Grundschule etwa 200 000 Euro vorgesehen sind. Weiteres Sanierungs- und Zuschussbedarfsgeld soll in den Seniorentreff Röcke (11 800 Euro), das Sportzentrum Evesen (66 200 Euro) sowie die Feuerwehrgerätehäuser Röcke und Evesen (26 000 Euro) fließen. Der dickste Etatbrocken (330000 Euro) ist für die Erschließung des Baugebiets "Auf der Höhe" vorgesehen. Während der Bürgerfragestunde äußerten Bewohner dieses Baugebiets ihr Unbehagen über die in Aussicht stehende Erweiterung von "Auf der Höhe" um eine früher zur Friedhofserweiterung vorgesehene Fläche. Die Sprecher fühlten sich in Teilbereichen der Verkaufsverhandlungen hinters Licht geführt. Schwarze machte deutlich, dass diese Vorgänge ausschließlich Käufer und Verkäufer beträfen. "Wir als Politiker dürfen uns da nicht reinhängen", erklärte der Ortsbürgermeister im Anschluss an eine ausführliche Schilderung der Umstände. Und: "Wir sind immer ganz normal durch die Wache gegangen."



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