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13:11 - das Finale gegen die "Bollerbrüder" wird zum echten Krimi / "Kunterbunt" auf Platz 3

"Lokale Agenda" holt den zweiten Bouletitel

Obernkirchen (sig). Zum ersten Male ist es einer Obernkirchener Boulemannschaft gelungen, den Gesamtsieg im Finale einmal zu wiederholen. Diesen Erfolg kann sich das Team "Lokale Agenda" in der Besetzung Gerhard Kirchner, Thomas Stübke, Heinz Busche und Jan Mügge an die Fahnen heften. Geschenkt haben sie ihn nicht bekommen. Vor allem das Endspiel gegen die "Bollerbrüder" geriet zu einem wahren Krimi.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 09:10 Uhr

Sie haben den Bann gebrochen. Mit dem Team der "Lokalen Agenda"

Anwärter auf den Titel des Stadtmeisters gab es viele. Aber die meisten blieben schon im Viertelfinale hängen. Dazu gehörten die beiden Teams des Obernkirchener Sportvereins (SVO). Die Dritte unterlag der "Lokalen Agenda" deutlich mit 4:13, während sich die Erste nach harter Gegenwehr dem "Team Völkening" mit 12:13 geschlagen geben musste. Nicht besser erging es dem MTV. Seine im Feld verbliebene erste Mannschaft hatte beim 12:13 gegen die "Bollerbrüder" nicht das nötige Glück, das man zum Weiterkommen auch braucht. Und die Zweite verlor gegen "Kunterbunt" mit 6:13. Damit waren die Hoffnungsträger der Obernkirchener Sportvereine aus dem Feld geräumt. Im Halbfinale gab es unerwartet klare Ergebnisse. Die "Bollerbrüder" ließen sich vom Kunterbunt-Team nicht die Butter vom Brot nehmen und siegten mit 13:4. Die Agenda-Akteure ließen die Hoffnung des "Teams Völkening" auf das Erreichen des Finales beim 13:5 überraschend schnell und überaus deutlich platzen. Sehr knapp ging es beim Spiel um den Bronze-Rang zu. Vom dritten Durchgang an machte "Kunterbunt" ernst, nachdem sie schon 0:4 zurückgelegen hatten. Der Gegner kam wieder heran und führte sogar noch einmal 8:7. Beim 12:12 war wieder alles offen. Ein Glückswurf brachte "Kunterbunt" Platz drei und einen schönen Pokal ein. Auch das Finale war Spannung pur. Die "Bollerbrüder" ließen sich von den Favoritenteam, das in den vergangenen Jahren immer in der Finalrunde stand und 2002 Meister wurde, nicht ins Bockshorn jagen. Nach 7:7 und 8:8 stand es schließlich 11:11, bevor im letzten Durchgang die Meisterschaft mit 13:11 entschieden wurde. Die beiden Organisatoren der Boule-Runden, Bernd Adrian und Rolf Rösemeier, waren sich einig in der Auffassung, dass die wirklich guten Teams noch stärker geworden sind. Der Stadtmeister des Vorjahres, das Team "Jaune-Blanc", konnte da nicht mehr mithalten, und auch die im Vorjahr so erfolgreiche Damenmannschaft der Trödelrunde erlebte ein frühes Aus. Thomas Stübke vom Siegerteam meldete gleich nach Turnierschluss den Anspruch an, auch einmal die Kreismeisterschaften in die Bergstadt zu holen. Dafür käme zum Beispiel das Gelände beim JBF-Zentrum auf dem Bückeberg in Frage. Für den La-Flèche-Park würde man jedoch keinen Zuschlag bekommen. Vier wettkampfgerechte Bahnen müssen es schon sein. Das Thema einer Stadtmeisterschaft für Damenmannschaften dürfte zu den Akten gelegt werden. Beim Boulespiel haben auch gute Frauenteams oder gemischte Mannschaften ihre Chancen. Und im nächsten Jahr darf man gespannt sein, ob der Titelträger den Erfolg wiederholen kann. Das ist bislang nämlich noch keiner Mannschaft bei den Bergstädter-Boulemeisterschaften gelungen.

Die "Bollerbrüder" haben sich als Vizemeister auch die Teilnahme
  • Die "Bollerbrüder" haben sich als Vizemeister auch die Teilnahme an der Kreismeisterschaft in Bad Eilsen gesichert: Willi Böger (v.l.), Werner Obst, Uwe und Tobias Bornemann. Fotos: Sig

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