weather-image
22°
186 Teilnehmer auf der Strecke / Ortsfeuerwehr aus Hope belegt ersten Platz

Logistische Meisterleistung beim vierten Engerschen Gänsemarsch

Engern (who). Nicht nur die Gäste haben sich beim vierten Engerschen Gänsemarsch mächtig ins Zeug gelegt. Auch die rund 50 Helfer der Ortsfeuerwehr Engern mussten alle Logistik-Register ziehen, um 186 Marschierer in 31 Gruppen auf den Parcours durchs Dorf zu bringen.

veröffentlicht am 20.06.2007 um 00:00 Uhr

"Wir mussten die Start-Intervalle sogar von sieben auf fünf Minuten verkürzen, sonst wär es kaum in einer annehmbaren Zeit zu schaffen gewesen", erklärte der Jugendwart und frühere Ortsbrandmeister Karl-Heinz Zerbst, während noch die letzten Sechser-Teams auf ihren Start warteten. Auf der 8,5 Kilometer langen Strecke warteten Spiel-, Spaß- und Knobelaufgaben auf die Marschierer. Dass wiederholt Wasser dabei eine Rolle spielte, versteht sich bei der Feuerwehr von selbst. Und wenn die Laien neben den Feuerwehrprofis ihr Zeitlimit von etwa drei Stunden ausschöpfen mussten, lief das unter dem olympischen Gedanken "Dabei sein ist alles." Selbstverständlich auch die Tipps und Hilfen bei einer der feuerwehrtechnischen Fachaufgaben, bei der es darum ging, Saugschläuche zu einem Ring zu verbinden. Als gegen 18.30 Uhr Engerns Ortsbrandmeister Thomas Reese zur Siegerehrung aufrief, stand mit der Ortsfeuerwehr Hope aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel das Team mit der weitesten Anreise ganz oben auf dem Treppchen. Die Ortsfeuerwehren Uchtdorf, Todenmann und Deckbergen sowie Exten mit der Herrenmannschaft folgten auf den Plätzen zwei bis fünf. Die Extener Feuerwehr-Damen kamen auf Platz 17 und für das Team Steinbergen als Schlusslicht war offenbar die Nähe zum heimatlichen Kirchturm nicht Motivation genug gewesen. Für Steinbergen 1 hatte es dagegen immerhin noch für Platz 24 gereicht. Die nächste Gelegenheit, beim Engerschen Gänsemarsch dabei zu sein und ganz vorne mitzumischen gibt es in zwei Jahren. Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden, erklärte Engerns Ortsbrandmeister schon jetzt und fügte hinzu: "Denn allmählich sind wir an unserer Kapazitätsgrenze angekommen."



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare