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Gemeinschaftsübung des 1. und 4. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd

Löscheinsatz trotz Wolkenbruch - 80 Einsatzkräfte auf Dömäne Coverden

Schaumburg (tol). Was tun, wenn's brennt - das wissen die Feuerwehrleute ziemlich genau: Löschen. Doch wenn ein Großobjekt Raub der Flammen wird, ist die Wasserversorgung das Wichtigste. Genau dieser Aufgabe haben sich der erste und der vierte Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd am Mittwochabend auf der Dömäne Coverden bei einer Großübung gewidmet.

veröffentlicht am 22.08.2008 um 00:00 Uhr

Viermal im Jahrüben die einzelnen Züge, einmal im Jahr agieren der erste und der vierte Zug gemeinsam. Diese Übung hatte die Ortsfeuerwehr Schaumburg unter der Leitung von Gruppenführer Ulrich Kipp vorbereitet. DasÜbungsszenario: Bei Arbeiten im Werkstattbereich der Domäne war durch Funkenflug ein Brand entstanden, der sich rasch ausbreitete. Bei einer Verpuffung waren zudem vier Mitarbeiter verletzt worden. Diese mussten von den Helfern teilweise mit schwerem Rettungsgerät unter Maschinen gerettet werden. Starker Westwind - so die Annahme - ließ die Flammen außerdem auf ein angrenzendes Gebäude überspringen. Zugführer Friedel Garbe und Stellvertreter Bernd Entorf teilten ihren Einsatzkräften aus Deckbergen, Möllenbeck, Schaumburg und Westendorf verschiedene Bereiche zu. Wasser wurde aus dem 230 Meter entfernten Feuerlöschteich herangepumpt. Zur Verbesserung der Wasserversorgung wurde auch der vierte Zug alarmiert. Mit fünf wasserführenden Fahrzeugen aus Bückeburg, Buchholz, Exten, Gelldorf und Schierneichen brachten diese pendelnd Löschwasser zur Einsatzstelle. Hier diente das große Tanklöschfahrzeug aus Bückeburg als Puffer. Besser, so waren sich die Feuerwehren in einer abschließenden Manöverkritik einig, wäre ein aufbaubares Sammelbecken gewesen, das 10 000 Liter fassen könnte. Das war auch das Ergebnis einer viertenÜbungslage: Auf den nahen Feldern war ein Mähdrescher im Ernteeinsatz - und dieser, so wollte es das Feuerwehr-Drehbuch, ging ebenfalls in Flammen auf. Das Feuer breitete sich auf den Stoppelfeldern aus. Jeweils ein Tanklöschfahrzeug aus jedem Zug wurde abgezogen, die Besatzungen mit diesen Löscharbeiten beauftragt. Der Dank der Kreisfeuerwehrbereitschaft gilt den Dömänenpächtern, stellvertretend Karin Dieckmann. Die beteuerte, das Objekt gerne zur Verfügung gestellt zu haben - zumal 1966 ein großer Brand auf dem Gelände gewütet habe. "Es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man sich auf gute und schnelle Hilfe verlassen kann", bedankte sich Karin Dieckmann ihrerseits für die ehrenamtliche Arbeit der rund 80 Feuerwehrleute.



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