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Hochverdienter Erfolg derüberlegenen Gäste / VfR Evesen nun auch gesichert

Löcher in der Nienstädter Abwehr Evesen spaziert zum 3:1-Derbysieg

Bezirksliga (jö). Im Derby trennten sich die Wege: Während sich der SV Nienstädt langsam an Fußball auf Kreisebene einstellen muss, entledigte sich der VfR Evesen seiner Abstiegssorgen. Die Gäste gewannen beim Drittletzten mit einem verdienten 3:1.

veröffentlicht am 13.05.2008 um 00:00 Uhr

Mit dem Treffer zum 3:0 sorgte Eugen Gutsch (l.) für die Vorents

Ausschlaggebend war die Nienstädter Defensivabteilung, in der überhaupt nichts funktionierte. Die Abwehr der Platzherren öffnete bereits nach rekordverdächtigen 20 Sekunden alle Tore: Alexander Rettig spazierte durch und erzielte das 1:0 des VfR Evesen. Die Gäste waren danach eine Klasse besser als der SV Nienstädt, bei dem sich immer wieder riesige Löcher auftaten. Evesen spielte sich seine Tore sauber heraus. Nach einer Grundlinienflanke von Bastian Schmalkoch erhöhte Ercan Adsiz bereits in der 14. Minute auf 2:0. Auch der dritte Treffer in der 32. Minute war sehenswert: Alexander Schröder spielte sich durch, hätte schießen können, legte den Ball aber klug für den Torschützen Eugen Gutsch ab. Der VfR Evesen hätte zur Pause noch zwei, drei weitere Tore machen können. Das Spiel war aber angesichts der völligen Nienstädter Harmlosigkeit mit dem 3:0-Pausenstand ohnehin bereits entschieden. Den Platzherren war nach dem Wechsel ein gewisses Bemühen nicht abzusprechen. Nienstädt engagierte sich in der Offensive nun mehr, rannte sich aber spätestens am Eveser Strafraum fest. Den Aktionen der Platzherren fehlte jegliche Dynamik. Als Tayfun Dizdar in der 58. Minute mit seinem Lattenkracher aus zehn Metern die einzige Nienstädter Torchance vergab, plätscherte das Spiel in der Folge vor sich hin. Auch die Angriffsbemühungen der VfR Evesen hielten sich in Grenzen. Die Gäste hatten alles im Griff. Den bedeutungslosen Nienstädter Treffer zum 1:3-Endstand in der Schlussminute erzielte Torben Brandt. Von ihm gingen ebenfalls wenige Impulse aus. Der eingewechselte Markus Reh hatte sich den Ball erkämpft und geflankt. SVN: Schütte, Busch, Akbas, Klatt, Dirk Brinkmann (70. Struckmeier), Nicolai, Horstmann, Kahraman, Dizdar, Brandt, Steinmeier (82. Reh). VfR: Büscher, Friedrichs, Gutsch, Biskup, Jevtic, Nowak (68. Drewes), Hegerhorst, Schmalkoch, Rettig, Adsiz, Schröder.



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