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Feuerschutzausschuss winkt Formalie durch / Nichts geht verloren

Lob für die Fusion

Levesen/Stemmen (gus). Die Zusammenlegung der Feuerwehren Levesen und Stemmen ist nun auch formal durch. Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Nienstädt stimmte dem Vorgang zu und lobte den Entschluss der Brandlöscher. Der neue Name lautet Feuerwehr Stemmen/Levesen.

veröffentlicht am 23.02.2011 um 00:00 Uhr

Die Feuerwehren Levesen und Stemmen kooperieren nach Worten von Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening bereits seit einiger Zeit, gemeinsame Dienstabende gebe es beispielsweise. Seit Ende 2010 das neue Löschauto in Stemmen eingetroffen ist, sei dies noch intensiviert worden. Beide Gruppen sollten das Fahrzeug nutzen.

Ausschlaggebend für die Fusion sei die Personalsituation in den beiden Ortswehren, so Harmening. Diese genüge teilweise nicht der Mindestausstattung. Vor allem die Besetzung von Posten falle mitunter schwer. Markus Topp, stellvertretender Brandmeister in Levesen, mache seine Arbeit schon seit Jahren gut, aber das Niedersächsische Feuerwehrgesetz lässt nicht zu, dass er als Berufsfeuerwehrmann Ortsbrandmeister wird.

Rechtlich ist zur Zusammenlegung eine Satzungsänderung nötig. Der Landkreis muss offiziell informiert werden. „Gut ist, dass es gelungen ist, alle Mitglieder von diesem Weg zu überzeugen“, so Harmening. Bei der Fusion gehe nichts verloren, betonte der Verwaltungschef. „Jeder der mitmachen will, kann bei der Feuerwehr bleiben“, sagte Harmening. Die Schlagfähigkeit sei nicht schlechter aber auch nicht besser geworden.

„Ich finde es gut, dass im Kreis der Aktiven die Erkenntnis gewonnen wurde, dass es so besser ist“, meinte Manfred Kesselring (SPD). Freundschaftliche Bindungen habe es bereits gegeben. Er begrüßte die Tatsache, dass das Leveser Feuerwehrhaus weiterhin genutzt wird. Dort werden beispielsweise die Gruppenabende der Feuerwehrsenioren veranstaltet. Ausschussvorsitzender Heinz David schloss sich dem Lob an.



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