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Schaumburgs Einsatzkäfte sind zurück aus dem Hochwassergebiet

Lob für die Fluthelfer des DRK

Stadthagen (jak). "Die Einsatzkräfte des DRK Schaumburg haben mit Bravour zur Lösung der ihnen im Hochwassergebiet gestellten Aufgabe beigetragen", hat Ursula Krüger, Geschäftsführerin des DRK, nach der Rückkehr der 16 Helfer festgestellt. Die Anstrengungen der vergangenen Tage ständen den Freiwilligen deutlich ins Gesichtgeschrieben. Trotzdem seien sie sehr zufrieden, tatkräftige Hilfe geleistet zu haben.

veröffentlicht am 20.04.2006 um 00:00 Uhr

Helfer des DRK Schaumburg bereiten die Essensausgabe vor.

Laut Krüger mussten während der vier Tage im Hochwassergebiet schon frühmorgens zwei Küchen des THW, eine Bundeswehrküche und neun Küchen des DRK 4500 bis 5000 Einsatzkräfte an den Deichstellen mit Mittagessen und Kaltverpflegung versorgen. Eine Sanitätsgruppe des DRK Schaumburg machte sich zusätzlich auf den Weg Richtung Lüchow-Dannenberg, zur Unterstützung des örtlichen Rettungsdienstes. Zusätzlich leisteten die DRK-Helfer mit Unterstützung eines Notfallseelsorgers psychologische Hilfe für die eingeschlossenen Personen. "Der logistische Teil war eine große Aufgabe für sich, denn neben der Essensversorgung musste das DRK-Schaumburg-Team täglich 500 Essensthermen reinigen", sagte Krüger. Zudem sei das Braten von 1398 Schnitzeln eine große Herausforderung gewesen. Als Krönung wurden die Schaumburger Freiwilligen ausgewählt, um für den Stab der Hauptverwaltungsbeamten bei deren Abschlussbesprechung ein Drei-Gänge-Menü zu zaubern. "Für uns war das eine Kleinigkeit gegenüber der sonstigen Versorgung", erklärte Zugführer Bernd Harmening. 80 Portionen Kassler mit Gemüse und Kartoffelpüree, Vorsuppe und Nachtisch sorgten für kulinarischen Genuss. Nach Aussage der Verantwortlichen des Einsatzzuges des Schaumburger DRK-Kreisverbandes war die Zusammenarbeit mit dem THW und der Bundeswehr "eine wunderbare Erfahrung". Harmening bedankte sich mit den Worten: "Mit dem DRK-Einsatzzug Schaumburg gehe ich immer wieder gerne in den Einsatz." Anschließend wurde die Rückkehr der "Helden" mit Sekt gebührend gefeiert.

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