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Ermittlungen beim Arbeitgeber laufen

Lkw-Fahrer missachtetÜberholverbot auf A 2

Landkreis (rd). Die Polizei hat am Dienstagnachmittag auf der Autobahn 2 einen 34-jähriger Fernfahrer wegen eines groben Verstoßes gegen das Überholverbot im Abschnitt bei Bad Nenndorf aus dem Verkehr gezogen. Bei der Kontrolle entdeckten Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes zudem, dass der Mann die Anwesenheit eines zweiten Fahrers vorgetäuscht hatte, um so seine Lenkzeit unerlaubt zu verlängern.

veröffentlicht am 20.06.2008 um 00:00 Uhr

Mit einem ausgedehnten "Elefantenrennen" hat sich ein 34-jähriger Fernfahrer gleich doppelten Ärger eingehandelt. Der Trucker aus dem Jerichower Land war für eine Hamburger Spedition an der A 2 unterwegs. Einem Streifenteam fiel der Sattelzug zwischen den Anschlussstelle Wunstorf-Luthe und Kolenfeld auf, da er trotz des dort geltendenÜberholverbotes gleich vier andere Brummis überholte. Die Beamten beobachteten den Fahrer und hatten erst auf der Raststätte Auetal die Chance, den Laster herauszuwinken. Dort konfrontierten die Ordnungshüter den 34-Jährigen mit seinem Fehlverhalten. Er räumte schließlich die Ordnungswidrigkeit ein. Bei der weiteren Kontrolle bemerkten die Polizisten, dass der 34-Jährige nicht seine eigene Fahrerkarte benutzte, sondern in den digitalen Tachographen vielmehr das Exemplar eines Kollegen eingelegt hatte, der aber gar nicht mit an Bord war. Dies stellt eine Straftat dar - nämlich eine Fälschung beweiserheblicher Daten beziehungsweise einen Missbrauch von Ausweispapieren. Mit dieser vermeintlichen Täuschung versuchen Fernfahrer die gesetzlichen Bestimmungen über Lenk- und Ruhezeiten zu umgehen, um länger hinter dem Steuer sitzen zu können. Nach Auskunft der Polizei ist dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt die Hamburger Spedition bereits mehrfach wegen ähnlicher Verstöße aufgefallen. Die Ermittlungen bei dem Arbeitgeber dauern an.



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