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Sattelzug rammt Fahrzeug der Autobahnmeisterei / 28-Jähriger mit Hubschrauber ins Krankenhaus / 40 000 Euro Schaden

Lkw stürzen A 2-Böschung hinunter - Fahrer eingeklemmt

Auetal (la). Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Montag gegen 8.30 Uhr auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund gekommen. Etwa 100 Meter vor der Ausfahrt zum Rasthof Auetal Nord fuhr ein Sattelzug auf ein stehendes Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei auf. Durch die Wucht des Aufpralls stürzten beide Fahrzeuge einen Abhang herunter und blieben auf einem Acker stehen. Dabei wurde der 28-jährige Unfallverursacher schwer verletzt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden.

veröffentlicht am 28.03.2007 um 00:00 Uhr

Ende einer Kollision auf der A 2: Sattelzug und Sicherungsfahrze

Der Fahrer des Sattelzugs hatte sich nach Polizeiangaben auf der rechten Spur in Fahrtrichtung Dortmund befunden, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dabei fuhr er zwischen zwei Lkw der Autobahnmeisterei hindurch, die gerade auf dem Standstreifen Reinigungsarbeiten in Schrittgeschwindigkeit vornahmen. Der Sattelzug stieß mit der rechten Seite des Aufliegers gegen das Sicherungsfahrzeug und drückte dieses gegen die Schutzplanke. Anschließend stieß er mit der vorderen linken Fahrzeugseite gegen das Heck des vorausfahrenden Lkw mit Kehrvorrichtung. Durch den seitlichen Anstoß durchbrachen das Sicherungsfahrzeug und der Sattelzug die Schutzplanke. Beide kamen am unteren Teil der Böschung auf einem Feld zum Stehen. Der 28-jährige Sattelzugfahrer wurde hierbei in seinem Führerhaus eingeklemmt. Da die Rettungskräfte zunächst davon ausgingen, dass sich der Unfall vor der Autobahnabfahrt Rehren ereignet hatte, wurde die Feuerwehr Lauenau alarmiert. Diese befreite den Lkw-Fahrer, der bei deren Eintreffen bereits ärztlich versorgt wurde, mit Scheren und Spreizer aus dem Führerhauswrack. Schwer verletzt wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 40 000 Euro. Während der Verkehrsunfall aufnahme war die rechte Spur der A 2 bis 10 Uhr gesperrt. Es kam jedoch nicht zu großen Verkehrsbehinderungen.

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