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Großeinsatz: Feuerwehr verhindert Ausbreiten der Flammen bei Bäckerei Schäfer

Lkw brennt unter dem Dach der Bäckerei

Kleinenbremen (thm). Zu einem Lkw-Brand auf dem Gelände der Bäckerei Schäfer ist die Feuerwehr Porta Westfalica am vergangenen Freitagabend gerufen worden.

veröffentlicht am 13.11.2006 um 00:00 Uhr

Knapp davongekommen: Der Brummi hat das Vordach, unter dem er ge

Der Brummi der Firma Schäfer war gegen Mittag unter dem Vordach der Produktionshalle abgestellt worden. Gegen 19 Uhr bemerkte der Geschäftsführer des Unternehmens den Brand und leitete erste Löschmaßnahmen über ein C-Rohr aus einem Wandhydranten ein. Das Feuer griff allerdings schnell vom Laster auf das Dach über. Die Feuerwehr Porta Westfalica rückte mit den Löschgruppen Kleinenbremen, Nammen, Wülpke, Pressegruppe und der Hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache aus Hausberge an und war mit einem Tanklöschfahrzeug, einem Hilfeleistungsfahrzeug, zwei Tragkraftspritzenfahrzeugen, einem Gerätewagen und zwei Mannschaftstransportwagen vor Ort. Die Versorgung mit Löschwasser erfolgte über zwei Hydranten. Es wurde ein umfangreicher Löschangriff mit drei C-Rohren und einem Schaumrohr aufgebaut. Ein Ausbreiten der Flammen im Dach konnte so größtenteils verhindert werden. Trotzdem musste die Dachhaut mit Äxten, Sägen und Einreißhaken geöffnet werden, damit die Feuerwehrleute an die Brandnester gelangen konnten. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Gebäude auf Brandnester überprüft. Der Laderaum des Lastkraftwagens wurde mit einer Trennscheibe geöffnet, da sich die Hubbühne nicht mehröffnen ließ. Der Lkw wurde durch den Brand völlig zerstört. Am Dach entstanden größere Schäden im Bereich über dem Brandherd, wo die Bleche stark verformt wurden und nicht mehr begehbar waren. In der Produktion der Bäckerei gab es keine Ausfälle: Unmittelbar hinter der Brandstelle in der Halle befinden sich die Abfallsortierung und die Wäscherei - beide Abteilungen waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht in Betrieb. Der dichte Rauch in diesen beiden Bereichen wurde mit einem Hochdrucklüfter nach draußen geblasen. Über die Höhe des Schadens und die Brandursache wurde bis Redaktionschluss nichts bekannt.

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