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Umfangreiche Schulung mit Lernerfolgskontrollen von 12 Schützen erfolgreich absolviert

Lizenzschein für Jugendschützenwarte

Rohden. Was lernen die Teilnehmer bei dem Seminar zum Erwerb der „Jugend-Basis-Lizenz für Jugendschützenwarte“? Die Ausbildung ist eine praxisnahe Vermittlung pädagogischer Handlungskompetenzen auf der Grundlage methodischer Ansätze aus der Erwachsenenbildung, berichtet Hans van der Veen, der Schriftführer des Schützenvereins Kirchohsen. Die gemeinnützige Aufgabe des Schützenvereins in der Kinder- und Jugendarbeit sei es, einen intensiven Beitrag zur Persönlichkeitsbildung junger Menschen zu leisten.

veröffentlicht am 16.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:21 Uhr

Insgesamt 12 Schützen des Kreissportschützenverbandes Hameln-Pyrmont haben im Schützenhaus Rohden diesen Lehrgang absolviert. Grundbedingung für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 18 Jahren, die Mitgliedschaft in einem dem DSB angeschlossenen Verein, der Nachweis der Sachkunde (bei KK-Waffen obligatorisch) sowie die Bescheinigung eines Erste-Hilfe-Grundlehrganges. Gemäß § 27 des Waffengesetzes ist das Schießen für Kinder und Jugendliche nur gestattet, wenn dies unter Beistand einer zur Kinder- und Jugendarbeit geeigneten Person stattfindet. Diese Person muss auf der Schießstätte anwesend und für die Schießausbildung leitend verantwortlich sowie berechtigt sein, der Standaufsicht beim Schützen Weisungen zu erteilen oder die Aufsicht zu übernehmen, so van der Veen.

Ziel der Ausbildung ist die Obhut über das Schießen, der Erwerb von Handlungskompetenz im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung des Leistungssports auf dem Schießstand. Die Ausbildungsinhalte wurden vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden und Ausbilder Wolfram Goeldner sowie Kreisreferent Dieter Rosenbaum mit den Schwerpunkten Pädagogik, kind- und jugendgerechte Vermittlung schießsportpraktischer Inhalte, Entwicklungsstufen von Kindern und Jugendlichen sowie den gesetzlichen und rechtlichen Grundlagen der Sorgfalt, Haftung und Aufsichtspflicht detailliert vermittelt. Mithilfe von praxisorientierten Fällen konnten die Teilnehmer testen, ob sie als künftig sorgeberechtigte Person im Umgang mit Kindern und Jugendlichen im Schießsportwesen die richtige Entscheidung treffen. Durch Lernerfolgskontrollen und positive Beurteilung der Teilnehmer durch die Lehrgangsleitung konnten am Nachmittag des zweiten Lehrgangstages alle 12 Teilnehmer die begehrte Jugend-Basis-Lizenzurkunde mit unbefristeter Gültigkeit im gesamten Zuständigkeitsbereich des deutschen Schützenbundes in Empfang nehmen. Die Urkunde erhielten Sylvia Kruse (SV Rohden und Gilde Hameln), Nils Meyer, Dominick Bruns, Bianca Glinke, Matthias Glinke (SV Rohden), Sigrun van der Veen (SV Kirchohsen), Michael Tietz (Schützencorps Aerzen und SV Kirchohsen), Christian Seliger (SSG Hemeringen), Marco Kohrs, Stefan Marx (SG Bad Pyrmont) sowie Hendrik und Patrick Lange (KKSV Wallensen).

Den Basislizenzschein für die Ausbildung Jugendlicher in Schützenvereinen erwarben diese 12 Schützen.



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