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TuS mit dem besten Saisonspiel / Vlad Efanov mit 37 Punkten / Nur noch zwei Zähler bis zum Nichtabstiegsplatz

Lindhorster Trotzreaktion: 103:74-Siegüber TuS Bothfeld

Basketball (rh). In der Oberliga gelang dem TuS Jahn Lindhorst der erhoffte Befreiungsschlag. Gegen den TuS Bothfeld gab es einen deutlichen 103:74 (58:34)-Erfolg.

veröffentlicht am 22.01.2008 um 00:00 Uhr

Vlad Efanov ist ein richtiger Gewinn für den TuS Lindhorst. Der

Nicht nur der Mannschaft, die eines ihrer besten Saisonspiele absolvierte, auch dem gesamten Lindhorster Umfeld war die Erleichterung noch lange nach dem Spiel deutlich anzumerken. Eine Niederlage hätte, weil die BG Göttingen in Wolfsburg mit einem Punkt gewann, den letzten Tabellenplatz bedeutet. So ist die Abstiegszone noch um einiges enger zusammengerückt. Punktgleich am Ende liegen Göttingen und Lindhorst, zwei Punkte davor DJK Wolfsburg, vier Punkte Vorsprung haben der Hagener SV unddie Braunschweiger BG. Unter diesen fünf Mannschaften werden aller Voraussicht nach die beiden Absteiger sein. Bis auf ganz wenige schwächere Phasen war es ein super Oberligaspiel vom TuS Lindhorst. Der Gastgeber brannte in den ersten sieben Minuten ein richtiges Feuerwerk ab und führte deutlich mit 23:4. Nach wie vor ohne Heinrich Gerhardt, Victor Burhanau und David Bednareck, dafür aber überraschend doch mit Vlad Efanov, derin letzter Sekunde von einem Seminar in Hildesheim anreisen konnte, spielte der TuS, als hätte er nie etwas von einer Verletzungskrise gehört. Besonders auffallend war, dass die Körbe meist nach tollen Spielzügen mit der Beteiligung aller Spieler gefallen sind. Dazu natürlich die Dreier von Efanov und Christian Brenneke. Auch von der Freiwurflinie war die Mannschaft sicher. Es war eben so ein Tag, an dem alles gelang. Überragend agierte das Aufbauduo Vlad Efanov und Oleg Burhanau, die das Geschehen immer kontrollierten und unglaubliche Assists spielten. Wieder einmal überhaupt nicht zu stoppen war Christian Brenneke bei seinem variationsreichen Spiel (einmal Distanzwurf, einmal zum Brett ziehend). Die Center Alexander Weinert und Sebastian Glänzer präsentierten sich beide enorm reboundstark, sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive. Etwas Pech im Abschluss hatten Lars Schierhorn und Andreas Herber, die beide aber in der Defensive zu den Stärksten zählten. Am kommenden Sonntag muss die Mannschaft nach Göttingen. Leider fehlen in diesem wichtigen Spiel neben den Verletzten auch noch Herber und Schierhorn. TuS: Efanov 37, Herber 3, Weinert 19, Oleg Burhanau 6, Glänzer 9, Radevic, Brenneke 29, Schierhorn.



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