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Gemeinde kann bis 2018 keinen ausgeglichenen Ergebnishaushalt vorlegen

Lindhorst hat ein finanzielles Problem

Lindhorst. „Wir haben ein gewisses finanzielles Problem, über das wir reden müssen“, hat Lindhorsts Gemeindedirektor und Kämmerer Jens Schwedhelm bei den Haushaltsberatungen eingeräumt. Bei der Erläuterung in der gemeinsamen Sitzung von Bau-, Umwelt- und Sportausschuss mit dem Kindergarten- und Jugendausschuss teilte er mit, „dass der Ergebnishaushalt nicht ausgeglichen werden kann“. Ein Defizit von 427 300 Euro schlägt 2015 ins Kontor.

veröffentlicht am 07.12.2014 um 16:37 Uhr
aktualisiert am 07.12.2014 um 19:01 Uhr

Trotz „positiver Ertragslage“ und steigender Steuereinnahmen, sei auch in Zukunft mit einem Defizit zu kalkulieren. Nicht nur die Erträge würden sich erhöhen, sondern auch die Ausgaben. Die Umlage fresse 76,8 Prozent der Steuern wieder auf. 153 500 Euro mehr als in diesem Jahr plane die Gemeinde für die Umlage ein. Schwedhelm rechnet für die kommenden Jahre mit einem jährlichen Defizit im sechstelligen Bereich, das sich dann bis 2018 auf rund 1 374 800 Euro summiert haben werde.

Im Finanzhaushalt lasse sich ein kleiner Überschuss von 4600 Euro darstellen. Dieser werde für die Tilgung verwendet. Die verbleibende Tilgung muss aus Liquiditätskrediten finanziert werden. Der Schuldenstand werde Ende 2015 bei 781 000 Euro liegen.

Investitionen tätigt Lindhorst im kommenden Jahr im Bereich der Spielplätze (15 000 Euro). Grundstücksgeschäfte und Ausgleichsmaßnahmen sind außerdem geplant und der Betrag für den Kindergarten ist trotz schwebender Beschlusslage ebenfalls im Haushalt enthalten.

Laut Entwurf summieren sich die Erträge im Ergebnishaushalt auf 2 787 900 Euro, die Aufwendungen auf 3 215 200 Euro. Im Finanzhaushalt haben die Einzahlungen ein Volumen von 2 731 700 Euro, die Auszahlungen von 2 727 100 Euro. bab



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