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Hattendorf bekommt neue Tragkraftspritze

Lift für Feuerwehr - trotz Sparzwang

Auetal (la). Ohne den Haushaltsberatungen des Verwaltungsausschusses der Gemeinde Auetal für das kommende Jahr vorgreifen zu wollen, nahm der Feuerschutzausschuss der Gemeinde in seiner jüngsten Sitzung den geplanten Haushalt für das Feuerwehrwesen beratend zur Kenntnis.

veröffentlicht am 29.11.2008 um 00:00 Uhr

Der Verwaltungshaushalt hat Einnahmen von 29 600 Euro und Ausgaben von 174 700 Euro. Darin enthalten sind die Personalkosten und Aufwandsentschädigungen sowie die Bewirtschaftungskosten und die Unterhaltung der Fahrzeuge. Der Vermögenshaushalt hat eine Größenordnung von 259 000 Euro abzüglich der Kreiszuweisung von 15 000 Euro. Damit liegt er 179 000 Euroüber dem Vorjahresetat, was aber darin begründet ist, dass im Haushalt 2008 keine größeren Investitionen vorgenommen wurden. Jetzt schlägt allein der Umbau und die Sanierung des Feuerwehrhauses in Kathrinhagen mit rund 145 000 Euro zu Buche. 16 000 Euro kostet der Anbau eines Umkleideraumes im Feuerwehrhaus Escher und die Sanierung des Turmdaches auf dem Gerätehaus in Rolfshagen wird mit 4000 Euro veranschlagt. Das Feuerwehrhaus in Klein-Holtensen bekommt eine neue Heizungsanlage für 5000 Euro und die Gemeinde geht über 70 000 Euro eine Verpflichtungserklärung für ein neues TSF-Fahrzeug für die Ortsfeuerwehr Klein-Holtensen/Wiersen ein. Die Ortsfeuerwehr Hattendorf darf sich dagegen auf eine neue Tragkraftspritze freuen, die im Haushalt mit 10 700 Euro zu Buche schlägt. Um 1500 Euro für einen Transportaufzug im neuen Feuerwehrhaus in Rolfshagen hat der Ortsbrandmeister Rüdiger Teich während der Ausschusssitzung gekämpft, denn dieser beantragte Betrag war nicht in der Haushaltsplanung aufgeführt. "Wir müssen sparen und können nicht alle Wünsche erfüllen", begründete Bürgermeister Thomas Priemer dies. "Der Aufzug gehört zum Neubau unseres Feuerwehrhauses dazu. Ich kann auch kein Eigenheim auf zwei Etagen bauen und dann die Treppe aus Kostengründen weglassen", so Teich. "Es kann nicht sein, dass wir unsere Sachen über eine Leiter ins Lager transportieren müssen. Das ist auch viel zu gefährlich", unterstützte ihn sein Stellvertreter, Ralf Kopczinski. Die Ausschussmitglieder sahen die Notwendigkeit und stimmten der Anschaffung zu. Für den Einbau sorgen die Feuerwehrleute selber.

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