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Hamelner Schachverein knapp erfolgreich

Licht und Schatten am 3. Spieltag

Hameln. Am dritten Spieltag musste die erste Garnitur des Hamelner Schachvereins in der Schachoberliga nach Hannover reisen.

veröffentlicht am 05.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:41 Uhr

Dennis Schmidt hatte sich von seinem Gegner in eine gefährliche Eröffnung locken lassen. Eine weitere Unachtsamkeit reichte und ein kapitales Figurenopfer sprengte seine Königsstellung. Schnell lag er mit 0:1 zurück. Auch Mannschaftsführer Lutz van Son konnte keine Aktivität erreichen und einigte sich nach knapp anderthalb Stunden auf Remis 0,5:1,5. Nach einer schwierigen Eröffnungsphase und ungenauen Zügen stand Yannick Koch wenig später auch schlecht da. Zwar bewies Yannick viel Fantasie, um seine Stellung zu retten, doch war der gegnerische Angriff stärker und er musste die weiße Fahne hissen 0,5:2,5. Eine interessante Partie lieferte Gerhard Kaiser, der seinen Angriff geschickt vorbereitete. Doch sein Gegenüber konnte die Angriffe abwehren und bot Remis an. Da die Mannschaft zurücklag, lehnte Gerhard das Remis ab und kämpfte weiter. Doch alle Gewinnbemühungen verliefen im Sand und die Punkteteilung wurde vereinbart 1:3.

In einer beherzten Angriffspartie konnte Adrian David kontinuierlich den Vorteil ausbauen. Im Endspiel verkürzte er auf 2:3. Am zweiten Brett gab es eine scharfe Partie, bei der Friedmar Schirm lange Zeit die Initiative hatte. Nach einem Bauerngewinn sah es recht gut für Friedmar aus, doch hatte er zu viel Zeit verbraucht. Sekunden bevor Friedmar auf Zeit verlor, überschritt sein Gegner die Zeitkontrolle 3:3.

Die Führung für Hameln konnte am Spitzenbrett Wilfried Bode erzielen. Er konnte immer wieder kleinere Vorteile ansammeln. Im Endspiel reichte es dann, um seinen Gegner mattzusetzen 4:3. Nun brauchten die Hamelner nur noch einen halben Punkt, um den Wettkampf zu gewinnen. Kai Renner hatte eine sehr schöne Angriffsstellung aufs Brett bekommen und setzte seinen Gegner mächtig unter Druck. Doch geschickt konnte sein Gegenspieler ins Endspiel einlenken und fand dort eine zwingende Remisschaukel 4,5:3,5. Damit hat das Hamelner Team seinen ersten Sieg in der Oberliga eingefahren und konnte die Abstiegsplätze verlassen.

Am dritten Spieltag in der Verbandsliga musste die zweite Mannschaft des Hamelner Schachvereins mit Braunschweig die Klingen kreuzen. Nach einem spannenden Wettkampf, in dem beide Mannschaften Chancen zum Sieg hatten, einigten sie sich auf ein 4:4-Unentschieden. Felix Jacobi, Stephan Rust und Leonid Tillin gewannen ihre Partien.

Matthias Schubert und Oliver Barz holten einen halben Punkt. Lutz Göing, Peter Brunotte und Igor Belov mussten sich geschlagen geben.

Als Außenseiter trat die dritte Mannschaft im Bezirksliga-Duell in Bovenden an. Am Ende ging der Wettkampf mit 3:5 verloren. Hans-Joachim Spieker gewann als Einziger seine Partie. Gerhard Zweck, Joachim Wehner, Andreas Krüger und Christine Spieker remisierten. Ingwald Kempin, Dirk Franke und Luis-Maria Vieito verloren.

In der Bezirksklasse konnten die Vierten ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden und musste sich mit einem 4:4-Unentschieden gegen Claustal-Zellerfeld zufriedengeben. Erfolgreich waren Hennig Wehrmann und Raymond Pye. Kurt Pape, Peter Scherneck, Kurt Pape und Uwe Laufs remisierten.

Michael Krumschmidt und Günter Wlodasch verloren.

In der Kreisliga erreichte die fünfte Mannschaft ein 3:3 Unentschieden gegen Bad Gandersheim und blieb somit auf einem Aufstiegsplatz.

Felix Göing und Ole Reichelt gewannen ihre Partien. Mannschaftsführer Gerhard Backert und Volodymyr Pesok remisierten. Peter Lorek und Simon Lange verloren ihre Partie.

Die sechste Mannschaft startete als krasser Außenseiter die Partie gegen Holzminden und verlor trotz tapferen Kampfes mit 0:4. Lena Reichelt, Sven Reichelt, Leon Rabsch und Franziska Schulte verloren.



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