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Ab Sommer 2008 kontrollieren Beamte aus Hannover das Steinhuder Meer

Letzte Saison für die Wasserschutzpolizei

Steinhuder Meer. Für die Wasserschutzpolizei Steinhude hat die letzte Saison begonnen. Es ist politischer Wille: Die Wasserschutzpolizei Niedersachsens hat ein neues Konzept umzusetzen, dessen Bedingungen vom Innenministerium vorgegeben wurden.

veröffentlicht am 04.05.2007 um 00:00 Uhr

Stellenabbau und Reduzierung der Dienstboote und Dienststellen sind das Ziel. Wie berichtet, ist auch die Steinhuder Dienststelle davon betroffen. So sind die Tage gezählt, an denen Uwe Cichos und Karl Levin mit ihrem Polizeiboot Streife fahren, um Verstöße gegen die Steinhuder-Meer-Verordnung zu ahnden. Im Herbst ist Schluss, dann wird die Dienststelle geschlossen, zumindest so halb, denn im nächsten Sommer sind zwar die Hannoveraner zuständig, aber das Büro in Steinhude ist längerfristig gemietet und könnte noch manches Mal dienlich sein. Wie Karsten Wolff, Pressesprecher der Zentralen Polizeidirektion Hannover, mitteilte, werden bei Bedarf Beamte aus Hannover ans Steinhuder Meer kommen und auch sonst unregelmäßig Dienst auf dem Meer versehen. Das neue Bootskonzept und genügend Trailer sollen dies möglich machen. Sicherheitsbedenken gibt es seitens der Polizei nicht, da es durch die Mobilität kaum einen Unterschied zur jetzigen Situation gäbe, so Wolff. So sieht es auch das Niedersächsische Umweltministerium, das gerade die Neufassung der Steinhuder-Meer-Verordnung herausgegeben hat, deren Einhaltung bisher von der Steinhuder Wasserschutzpolizei überwacht wurde.



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