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SC Rinteln im Bezirkspokal gegen Preußen Hameln / TuS Niedernwöhren gegen SV Nienstädt

Letzte Feinabstimmung vor dem Ligastart

Bezirkspokal (ku). Drei Pokalbegegnungen stehen in der Woche auf dem Programm. Schon am heutigen Dienstag um 19 Uhr ist auf dem Rintelner Steinanger Anstoß der Partie Rinteln gegen den Bezirksoberligisten Preußen Hameln. Am Mittwoch um 19 Uhr tritt der TSV Hagenburg bei der STK Eilvese an, zeitgleich hat der TuS Niedernwöhren Heimrecht gegen die Nachbarn vom SV Nienstädt.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 12:16 Uhr

Der Rintelner KamuranÖzkan (l.) will gegen Preußen Hameln "knips

SC Rinteln - Preußen Hameln. Für Hamelns Trainer Alexander Kiene alles andere als eine lästige Pflichtübung: "Wir haben intensiv gearbeitet und gehen konditionell und taktisch gut vorbereitet in die neue Serie. Vor allem das Trainingslager in St. Andreasberg hat meine Mannschaft sportlich als auch vom Teamgeist noch einmal den entscheidenden Schritt nach vorn gebracht. Das Pokalspiel in Rinteln ist für uns eine wichtige Standortbestimmung vor dem Derby am Samstag in Tündern. Wir werden mit dem bestmöglichen Kader in Rinteln antreten und möchten mit einem Sieg in die neue Saison starten. Wir alle wissen, wie wichtiggerade ein Erfolgserlebnis im ersten Pflichtspiel ist. Rinteln hat mit Ralf Fehrmann einen erfahrenen und ehrgeizigen Trainer, der sein Team dementsprechend intensiv auf die Saison und das Pokalspiel vorbereitet hat." Im Lager der Weserstädter lief die Saisonvorbereitung derzeit recht gut, ein Highlight sicher der Testspielsieg gegen den Niedersachsenligisten vom VfL Bückeburg in der letzten Woche. Auch am Dienstag hat es Trainer Ralf Fehrmann wieder mit einem Verein seiner ganz persönlichen Fußballgeschichte zu tun. Zu den Hamelner Glanzzeiten kickte er sehr erfolgreich in Preußens Oberliga-Mannschaft. Auch personell sind die Rintelner derzeit gut gerüstet, bis auf Thomas Mau steht der komplette Kader in den Startlöchern. Für den engagierten SC-Coach ist der Pokal keine ungeliebte Pflichtaufgabe, sondern "eine echte Prüfung unter ernsthaften Bedingungen, die Mannschaft vor der anstehenden Saison noch einmal auf Herz und Nieren zu prüfen und an der Feinabstimmung zu arbeiten." TuS Niedernwöhren - SV Nienstädt. Ein interessantes Derby findet in Niedernwöhren statt. Die Elf um Trainer Dittmar Schönbeck konnte bislang noch nicht in Bestformation antreten, hat derzeit eine überlange Fehlliste die sich sicher auch zum Saisonstart nicht entscheidend verändern wird. Entsprechend das Statement von Dittmar Schönbeck: "Auch wenn es mir keiner glaubt,in dieser Runde spielen wir klar gegen den Abstieg!" Urlaubsbedingt fehlen Marcel Baluscheck, Stefan Büngel, Christian Wulf und Veith Ehlerding, verletzt sind Sören Schütte, Marian Breneke, Konstantinos Pardis, Daniel Drewes und Steffen Hartmann, hinter Sören Fischer steht ein dickes Fragezeichen. Trotzdem ist für Trainer Schönbeck der Pokal etwas ganz besonderes: "Auch wenn wir in dieser Runde als krasser Außenseiter gegen Nienstädt antreten, das erreichen des Halbfinals in der vergangenen Runde gegen den Pokalgewinner Springe war für uns schon eine tolle Sache." Für 09-Coach Torsten Menzer "ist das Pokalspiel ein echter, ernster Härtetest für den Saisonauftakt gegen Evesen den seine Mannschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen will." Allerdings seine personelle Situation etwas besser als die seines Niedernwöhrener Kollegen. Bis auf Gökan Öz der aus familiären Gründen noch in der Türkei ist, hofft Torsten Menzer "dass die ersten Elf jetzt sich langsam herauskristallisieren werden, obwohl wir gegen Niedernwöhren wohl noch auf ein paar Reservespieler zurückgreifen werden." STK Eilvese - TSV Hagenburg. Für die Hagenburger hat die Partie in Eilvese einen ganz besonderen Reiz, gibt es doch ein Wiedersehen mit dem Ex-Hagenburger Florian Arend, der in dieser Runde für Eilvese kickt. Für Trainer Oliver Blume ist das Pokalmatch gegen eine Bezirksligamannschaft die "typisch hannöversch" agiert natürlich noch einmal ein echter Härtetest vor dem anstehenden Punktspielauftakt. Allerdings kann der Neu-Trainer derzeit noch nicht so richtig aus dem Vollen schöpfen. Mit Timo Tegtmeyer (Bänderriss) und Sebastian Preißner hat er mit seinem ohnehin recht dünnen Kader schon vor dem Saisonstart den Ausfall von zwei Leistungsträgern zu beklagen. Da die Hagenburger Offensivabteilung nach den Abgängen nicht so stark besetzt ist, wird sich wohl der TSV-Coach in Eilvese wieder selbst die Stiefel schnüren müssen.

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