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Der Ausbau der Kreisstraße 30 soll „möglichst vor Eintritt des Winters“ beendet sein

Letzte Bauetappe für die Ortsdurchfahrt

Lindhorst (ssr). Es soll voran gehen: Im Zuge des Ausbaues der Kreisstraße 30 in der Ortsdurchfahrt Lindhorst „rücken die Arbeiten in den nächsten und damit letzten Bauabschnitt weiter“. Das hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mitgeteilt.

veröffentlicht am 21.09.2012 um 16:37 Uhr
aktualisiert am 21.09.2012 um 20:05 Uhr

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Ab Montag, 24. September, wird demnach die Bahnhofstraße zwischen der Lüdersfelder Straße und der Volksbank für den allgemeinen Verkehr voll gesperrt sein. Darauf weisen die Landesbehörde sowie die örtliche Samtgemeinde- und Gemeindeverwaltung hin.

Der Einmündungsbereich Lüdersfelder Straße/Bahnhofstraße werde dann demnach halbseitig gesperrt und eine Ampelanlage zur Verkehrsregelung aufgestellt. Der Bereich zwischen der Volksbank und der Kirchstraße werde vorübergehend zur Sackgasse.

Die schon eingerichteten Umleitungsstrecken über die Oststraße, der Straße Auf der Weide, Birkenstraße und In der Klahe bleiben der Pressenotiz nach weiterhin bestehen. „Die Landesbehörde und die Gemeinde Lindhorst bitten alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit der Bautätigkeit verbundenen Einschränkungen und Unannehmlichkeiten“, heißt es weiter.

Auf Nachfrage sagte der Leiter der Landesbehörde, Markus Brockmann, das Bauvorhaben solle „noch in diesem Jahr, möglichst vor Eintritt des Winters, beendet“ werden. Der Startschuss zu dem Projekt war – mit der Sanierung des Bahntrogs – Anfang Juni 2011 gefallen. Den Experten sei „von Anfang an klar gewesen, dass dieses Bauprojekt so lange dauert“, sagte Brockmann.

Ursache dafür seien die Arbeiten an dem vielgestaltigen Leitungssystem unterhalb der Straße, erläuterte der Behördenleiter. Dabei habe es sich „um Operationen am offenen Herzen“ gehandelt. Sprich: Die Anschlüsse konnten nur in kleinen Abschnitten nacheinander abgearbeitet werden, „um nicht längere Straßenabschnitte von Wasser oder Strom abzuschneiden“, so Brockmann. Viele Details seien sehr zeitintensiv. Dafür nannte Brockmann ein Beispiel: „Wenn ein Wasseranschluss fertig gelegt ist, muss erst eine Hygieneprüfung durch eine Fachbehörde erfolgen, bevor wir die Leitung freigeben und nebenan weiter bauen dürfen.“

„Zudem hat es immer wieder Überraschungen gegeben, dass Leitungen nicht da verliefen, wo sie in den Bauplänen eingezeichnet waren.“ Auch dieses habe gelegentlich zu Verzögerungen geführt.

Dieser Abschnitt der Bahnhofstraße wird in den kommenden Monaten im Zuge des Ausbaus für den Verkehr gesperrt.

Foto: rg



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