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Unternehmen bietet Kunden verstärkt energieeffiziente Lösungen / Erhebliche Einsparungen möglich

Lenze – wie der Umweltschutz sich rechnet

Groß Berkel (cb). Das Thema Umwelt und Klimaschutz spielt auch in der Industrie eine immer größere Rolle – und das Groß Berkeler Unternehmen Lenze will ganz vorne mit dabei sein, um dafür Lösungen zu bieten. Unternehmenssprecherin Ines Oppermann sieht den Spezialisten für Antriebs- und Automatisierungstechnik dabei sogar in einer Vorreiterrolle, um mit intelligenten Konzepten nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern angesichts hoher Energiepreise auch die Kosten in den Firmen zu senken.

veröffentlicht am 16.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Schon zu Beginn jeder Maschinenplanung will Lenze die Weichen fü

Groß Berkel (cb). Das Thema Umwelt und Klimaschutz spielt auch in der Industrie eine immer größere Rolle – und das Groß Berkeler Unternehmen Lenze will ganz vorne mit dabei sein, um dafür Lösungen zu bieten. Unternehmenssprecherin Ines Oppermann sieht den Spezialisten für Antriebs- und Automatisierungstechnik dabei sogar in einer Vorreiterrolle, um mit intelligenten Konzepten nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern angesichts hoher Energiepreise auch die Kosten in den Firmen zu senken. Dabei gehe es bei einem Drei-Säulen-Konzept darum, elek-trische Energie intelligent einzusetzen, Energie mit möglichst geringen Verlusten in Bewegung umzuwandeln und Bremsenergie durch Rückspeisung zu nutzen. Ines Oppermann: „Lenze ist derzeit der einzige Anbieter auf dem Markt, der in der Lage ist, seinen Kunden ein derart umfassendes Entwicklungspotenzial in Sachen Energieeffizienz zu erschließen.“

Und das macht nicht nur Sinn der Umwelt zuliebe – Energie gilt inzwischen als wichtiger Faktor bei den Produktionskosten. Annähernd die Hälfte der erzeugten elektrischen Energie wird von der Industrie verbraucht. Für etwa zwei Drittel davon sind elektrische Antriebe verantwortlich. Beachtliche Zahlen legte dazu jüngst Dr. Manfred Wittenstein, Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), vor: „Mit den Produkten des Maschinen- und Anlagenbaus sparen unsere Kunden allein in Deutschland bereits heute im Vergleich zu vor zehn Jahren jährlich eine Energiemenge, die dem jährlichen Strombedarf aller 48 Millionen privater Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz entspricht.“

Und in zehn Jahren könnten laut Studien durch den Einsatz effizienter Maschinenbautechnologien zusätzliche Energieeinsparungen realisiert werden, die dem jährlichen Stromverbrauch von rund 90 Millionen privaten Haushalten entsprechen. Kunden des Maschinenbaus könnten außerdem erhebliche Energiekosten sparen. Während Kundenbranchen allein in Deutschland heute im Vergleich zu vor zehn Jahren bereits knapp sieben Milliarden Euro jährlich sparen, können deren Energiekosten in zehn Jahren nach Angaben des VDMA zusätzlich um weitere 12,5 Milliarden Euro pro Jahr gesenkt werden.

Laut Lenze stellen elektrische Antriebe in der Industrie den wirksamsten Hebel dar, um die Energieeffizienz zu steigern. Eine Senkung des Energieverbrauchs um über 20 Prozent sei mit intelligenten Lösungen machbar, so Ines Oppermann. Bei einer Holzverarbeitungsmaschine seien zum Beispiel sogar Einsparungen von rund 60 Prozent erreicht worden. Damit Maschinen- und Anlagenbauer bereits bei der Planung ihrer Produkte das Thema Energieeffizienz berücksichtigen können, gibt es in Lenzes Antriebs-Auslegungs-Software „Drive Solution Designer“ eine „Energiepass-Antriebslösung“: Dieser zeigt nach Art des Energieausweises für Gebäude den voraussichtlichen Energieverbrauch sowie Optimierungsmöglichkeiten einer geplanten Antriebslösung für eine Maschine auf, wie die Sprecherin erläutert. Und wenn das Groß Berkeler Unternehmen ab Montag wieder seine Neuheiten auf der Hannover Messe präsentiert, dann wird Energieeffizienz „unser Top-Thema“ sein, so Ines Oppermann.

Der heimische Anbieter für Antriebs- und Automatisierungstechnik will übrigens mit gutem Beispiel vorangehen. Das Unternehmen hat deshalb die „Lenze-Energieeffizienz-Offensive“ – kurz L.E.O. – ins Leben gerufen. In diesem Programm decken Lenze-Mitarbeiter Energiesparpotenziale in der Produktion, der Haustechnik und der Verwaltung auf und zeigen Vorschläge auf, sie umzusetzen. Schon innerhalb eines halben Jahres wurden bei 30 000 Euro Investitionskosten bereits Energieeinsparungen von über 56 000 Euro erzielt – und gleichzeitig wurde ein Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes geleistet. Ines Oppermann: „Das beweist, dass sich Investitionen in die Energieeffizienz nicht nur innerhalb kürzester Zeit amortisieren, sondern für jedes Unternehmen und die Umwelt einen nachhaltigen Gewinn bringen.“

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