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Schaumburg Nord in Vinnhorst

Leistungsstärke über 60 Minuten abrufen

Handball (hga). Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage muss Landesligist HSG Schaumburg Nord beim Tabellenletzten TuS Vinnhorst antreten.

veröffentlicht am 28.11.2008 um 00:00 Uhr

Die Heimniederlage gegen die HSG Langenhagen schmerzt den Tabellenführer ziemlich, weil sie unnötig war. Zeitgleich wurde am vergangenen Wochenende aus dem Dreikampf an der Tabellenspitze ein Zweikampf. Durch den Heimsieg des Tabellenzweiten HSG Nienburg über den Tabellendritten SV Eintracht Bad Salzdetfurth sind als größte Favoriten zurzeit nur die HSG Nienburg und der Tabellenführer übrig. Dabei schmolz der Vorsprung auf einen Punkt, die Mannschaft von Coach Claas Wittenberg spürt den Atem des Verfolgers jetzt deutlicher im Nacken. Über die Art und Weise, wie die erste Saisonniederlage zustande kam, ist unter der Woche bei der HSG Schaumburg Nord gesprochen worden. Jetzt sollte dieser Sündenfall abgehakt sein, sich der Blick auf die kommende Aufgabe richten. Denn eines hat die Niederlage nicht geändert: Nach wie vor hat die HSG ein hohes spielerisches Potenzial. Es muss nur abgerufen werden, die Wittenberg-Sieben sich als Einheit nicht nur begreifen, sondern auch auftreten. Auf Seiten der Gastgeber wartet die schwächste Abwehr der Liga, ein Selbstläufer wird das Spiel dennoch nicht. Wieder liegt die Gefahr nicht in den individuellen Fähigkeiten, sondern in den Köpfen der Spieler. Die HSG ist klarer Favorit, das Spiel nach Tabellenlage nur eine Pflichtaufgabe. Dennoch, es ist der Auftritt eines souveränen Ligaprimus gefordert, mit dem Abrufen der Leistungsfähigkeit über 60 Minuten. Anwurf: Sonnabend, 17 Uhr.

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