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Leidiges Streitthema beenden

Zu: „“, vom 19. Dezember

Der Streit ist nachvollziehbar, auch in Anbetracht des Emmerthal aufgebürdeten Kompromisses. Die im Dewezet-Bericht dargestellten, über 90 Jahre alten überwucherten Trümmerreste der Nazi-Ehrentribüne dokumentieren und vermitteln eindrucksvoll mahnend den Niedergang und die Überwindung des verbrecherischen Nazi-Staates.

veröffentlicht am 17.01.2020 um 17:58 Uhr

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Als Zeugnis zeitgemäßer Gemeindeentwicklung verkaufte demgemäß das Land Niedersachsen 1980 vom Bückeberggelände eine erhebliche Fläche als attraktive Bauplätze. Aus den anfangs zugesagten „niederschwelligen Maßnahmen“ entwickelte sich immer mehr ein aufwendiges Bückeberg-Revitalisierungskonzept mit Bau einer Plattform, Sanitärgebäude, grünem Klassenzimmer, Gelände-Infostelen und anderem für vorläufig mehr als 1,3 Millionen Euro ohne die außerordentlich hohen Folgekosten. Erstaunlich die Mithaftungs- und anteilige Zahlungsbereitschaft des Landkreises mit seinen jetzt schon 151 Millionen Euro Schulden, die bis 2024 auf 291 Millionen Euro anwachsen, weil Schulen, Kindertagesstätten und sonstige Pflichtaufgaben warten.

Eine in Emmerthal bürgernah beschlossene demokratiefreundliche Einwohnerbefragung wurde zurückgenommen, Protestunterschriften wurden ignoriert. 10 000 Euro Kreismittel für eine Bürgerinfobroschüre wurden anderweitig verplant. Im Digitalzeitalter sind medienkonforme Dokumentations-, Lehr- und Lernmethoden gefragt. Für die umstrittenen Bückebergmaßnahmen bietet sich als Alternative mit Info-Tafeln am Bückeberg der vom Wetter unabhängige Museumskomplex in Börry an. Neben dem Kostenfaktor würde für Emmerthal und die Menschen vor Ort ein leidiges Streitthema beendet werden können.



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