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Adventstreffen in der Grundschule Auetal: Acht Ehemalige, sechs Aktive

Lehrer unterstützen Jugendprojekt

Rehren (la). Vor 20 Jahren hat der dam alige Rektor der Grundschule Auetal, Jörg Landmann, die Idee gehabt, in der Adventszeit ehemalige Lehrerkolleginnen und -kollegen einzuladen, um gemeinsam ein paar besinnliche Stunden zu verbringen. Inzwischen gehört er seit einigen Jahren selber zu den Pensionären und hat gern die Einladung des heutigen Schulleiter Carl Gundlach angenommen. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen saßen acht "Ehemalige" mit sechs "Aktiven" zusammen, um über die "gute alte Zeit", aber auch über die heutigen Schulprobleme zu sprechen.

veröffentlicht am 19.12.2007 um 00:00 Uhr

Jedes Jahr wieder im Advent: Ehemalige und aktive Pädagogen der

So wurde mehrheitlich bedauert, dass es die Vorschule nicht mehr gibt, die 1974 als Modellversuch an der Grundschule eingeführt und bis 2002 erfolgreich praktiziert wurde. Jörg Landmann konnte sich noch gut erinnern, dass das Vorschuljahr mit den Kindergartenkindern sogar wissenschaftlich von der Universität Lüneburg begleitet wurde. Doch als dem Land das Geld ausging, wurde das Projekt eingestellt. "Inzwischen wird wieder darüber nachgedacht, ein ,Brückenjahr' einzurichten", so Carl Gundlach, der mit seiner Grundschule zu fünf Schaumburger Schulen gehört, die das Pilotprojekt "Brückentag" starten. Nur wenige der ehemaligen Pädagogen haben miterlebt, wie die "verlässliche Grundschule" eingeführt und die Orientierungsstufe abgeschafft wurde, darum interessierten sie sich umso mehr für die Erfahrungen der jüngeren Kollegen hierbei. Der rege Gedankenaustausch wurde schließlich unterbrochen, weil Heide und Eberhard Buttler von ihrer Reise nach Mexiko berichten wollten und entsprechendes Bildmaterial vorbereitet hatten. Sie waren viele Jahre in Mexiko als Lehrer tätig und bekamen in dieser Zeit zu dem Jugendprojekt "San Juan de La Mancha" Kontakt. Diese Organisation will Kinder und Jugendliche von der Straße holen und ihnen eine Ausbildung ermöglichen. Auch nach der Rückkehr nach Deutschland hat das Lehrerehepaar das Projekt weiter unterstützt und auch in den Reihen der Kollegen Geld gesammelt. "Wie viel es insgesamt schon geworden ist, kann ich nicht genau sagen, doch bei jeder Weihnachtsfeier sind immer zwischen 150 und 250 Euro zusammengekommen", so Eberhard Buttler, der auch diesmal wieder das Kollegium um eine Spende bat.

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