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VELKD-Vorsitzender Friedrich hält Vortrag über Familien, Jugendliche und alte Leute

Lebensstil ist ungut für den Zusammenhalt

Bückeburg (ssr). Die bleibende Bedeutung der Familie für die Gesellschaft hat der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich, in einem Referat vor der Synode der Schaumburg-lippischen Landeskirche bekräftigt.

veröffentlicht am 20.11.2008 um 00:00 Uhr

Johannes Friedrich bei seinem Vortrag vor der Synode. Foto: ssr

"Unser Lebensstil ist für den familiären Zusammenhalt häufig nicht gerade förderlich", sagte Friedrich. Verwahrlosung von Jugendlichen, Burn-out von Berufstätigen und Einsamkeit von Älteren sagten viel über den Zustand der familiären Geflechte aus, so Friedrich.´Viele Menschen lebten nicht mehr in einer traditionellen Vater-Mutter-Kinder-Konstellation. Die tragende Kraft der Familie sei aber nicht exklusiv an überkommene Formen gebunden, sie könne auch in neu hinzugekommenen Formen erlebt werden. "Unsere primäre Aufgabe als Kirche ist es nicht, einer historisch gewachsenen Form der Familie exklusiv unseren Segen zu geben. Unsere Aufgabe ist es, um der Menschen willen den Horizont des Segens aufzutun an dem Ort, an dem Menschen leben."



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