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Der Fürst ist dabei: Medizinische Geräte für 10 000 Euro gespendet

Lebensrettende Hilfe für Sri Lanka

Sie verladen die Hilfsgüter, die der Fürst mit besorgt hat: Reinhold Klostermann (v.l.), Domenik Koch, Benjamin Sievert und Frank Eisenblatter. Foto: pr Bückeburg. Hilfe von Mensch zu Mensch: Seit einigen Tagen ist sie unterwegs zu den Notleidenden auf Sri Lanka. Der gemeinnützige Verein "Interhelp - Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe", deren Schirmherr Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe ist, hat mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Wirtschaftsjunioren Hameln seinen ersten Hilfsgütertransport für Südasien auf den Weg gebracht.

veröffentlicht am 21.10.2006 um 00:00 Uhr

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Vom Flughafen in Frankfurt startete eine Maschine mit lebensrettenden medizinischen Geräten für das Balapitiya Base Hospital auf Sri Lanka. Ein dort stationierter Krankenwagen, der lediglich mit einer Trage ausgestattet ist, wird mit Notfall-Geräten ausgerüstetet, wie sie in Deutschland Standard sind. "Schwer kranke oder erheblich verletzte Patienten, die auf der Fahrt in weit entfernte Kliniken einen Herzstillstand erleiden, bekommen durch unsere Sachspenden eine reelle Überlebenschance", sagt Fürst Alexander. Die Wirtschaftsjunioren stellen für den guten Zweck 5000 Euro zur Verfügung. Interhelp verfolgt mit dieser Sachspende noch ein weiteres Ziel: "Rettungsdienst - so wie wir ihn kennen - ist unbekannt auf Sri Lanka", sagt Interhelp-Vorsitzender Ulrich Behmann. "Wir sind guter Hoffnung, dass der ausgerüstete Krankenwagen in Zukunftauch für Rettungsfahrten eingesetzt wird." Medical Superintendent Dr. Paul Ranjith begrüßt das Projekt. Der Arzt ist sicher: "Dieser Ambulanz-Wagen wird viele Leben retten." Nach Sri Lanka geht auch die komplette Ausstattung für eine Augen-Klinik. Derzeit baut Interhelp im Auftrag der Niedersächsischen Landesregierung am Balapitiya Base Hospital eine Klinik-Müllverbrennungsanlage. Auf Initiative des Fürsten baut Interhelp gemeinsam mit dem Rotary Club Yogjakarta auf der indonesischen Insel Java eine vom Erdbeben zerstörte Schule wieder auf.

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