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Kunstrasen für Hockeyplatz im Jahnstadion

Leasing-Modell spart jede Menge Geld

Bückeburg (rc). Der Bau eines Kunstrasenplatzes für die Hockeymannschaften des BHC im Jahnstadion nimmt Formen an. Zwei Varianten gibt es. Die erste würde die Stadt einmalig mit 340 000 Euro Baukosten belasten. Beim "PPP-Modell" baut ein privater Anbieter den Platz, den die Stadt dann gegen Zahlung regelmäßiger Raten leasen würde. 3040 Euro wären für das Projekt im Jahnstadion regelmäßig zu bezahlen, berichtete Karl-Heinz Krause vom Amt für Jugend, Soziales und Sport im Sport- und Partnerschaftsausschuss.

veröffentlicht am 07.06.2008 um 00:00 Uhr

Das bedeutet: Das Leasing-Modell wäre gegenüber der Variante, bei der die Stadt den Platz selbst baut, zehn Prozent günstiger. Das Leasing-Modell hat noch weiteren Charme: Die Privatfirma würde sich in dem über 15 Jahre laufenden Vertrag auch zur Pflege des Platzes verpflichten - im Preis inbegriffen. "Wir brauchen dann keinenteuren Maschinenpark zu unterhalten", warb Krause. Das Projekt könnte noch günstiger ausfallen, wenn die beiden Nutzer des Platzes - der Bückeburger Hockeyclub und der VfL Bückeburg - als Bauherren aufträten. Dann könnten Fördermittel vom Landes- und Kreissportbund fließen, in einer Höhe bis zu 20 Prozent. Wie Bürgermeister Reiner Brombach mitteilte, sei in den vergangenen Tagen ein Gespräch mit den beiden Vereinsvorsitzenden Christopher Wuttke und Martin Brandt geführt worden. Sie wollten sich schnellstmöglich abstimmen und dann ihre Entscheidung mitteilen. Um die Fördermittel zu erhalten, müssten bis Ende des Jahres entsprechende Anträge gestellt werden. Baubeginn könnte dann bereits im Frühjahr 2009 sein. Wie berichtet, hatte der Rat Ende des vergangenen Jahres 10 000 Euro in den Haushalt eingestellt, um die Planung für den Kunstrasenplatz voranzutreiben. 2009 sollen dann die Mittel zum Bau bereitgestellt oder aber die private Firma beauftragt werden.



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