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Erste Nienstädter Gewerbeschau lockt 1000 Besucher / Buntes Programm mit Musik

Laues Lüftchen hoch überm Gewerbegebiet

Nienstädt (han). Rund 1000 Besucher sind am gestrigen Sonntagnachmittag ins Gewerbegebiet in Nienstädt geströmt, um sich über die dort angesiedelten Firmen zu informieren. Die erste Nienstädter Gewerbeschau unterhielt Jung und Alt mit vielen einfallsreichen Aktionen.

veröffentlicht am 28.07.2008 um 00:00 Uhr

Jasmin beguckte das Treiben aus luftiger Höhe. Die Hubbühne der

Bereits um 10 Uhr morgens fanden sich rund 400 Besucher zu einem "Uptodate-Gottesdienst" in der Halle der Firma Sauthoff ein. Pastor Hartmut Ahrens von der Kirchengemeinde Sülbeck hielt eine Predigt zum Thema "Burnout", sprich Überlastung. Eine Stunde später griff der Nienstädter Bürgermeister Gerd Widdel zur Schere, durchtrennte ein Absperrband und weihte somit die neu gebaute Straße "Kleefeld" ein. Die Fahrbahn war 1989 als Baustraße aus Schotter angelegt worden. Inzwischen ist die 450 Meter lange Straße asphaltiert und mit Gehwegen versehen, die Baukosten beliefen sich laut Widdel auf 200 000 Euro. Mit ebenso feierlichen wie schwungvollen Klängen stimmte der Spielmannszug Liekwegen die Gäste auf einen abwechslungsreichen "Tag der offenen Tür" ein. Für zusätzliche musikalische Unterhaltung sorgten die Gruppen "Loving Hearts" mit Beatmusik aus den sechziger und siebziger Jahren und die Oldieband "Montis", die ihre Gage in Höhe von300 Euro an den Verein "Kindernothilfe" spendeten. Mit vielen bunten Aktionenüberraschten die 19 ausstellenden Gewerbetreibenden ihre Besucher. Mit Präzisionsinstrumenten maß die Firma "IMB Industrie Mechanik Böger" die Haaresbreite ihrer Gäste. Ein "Quads"-Rennen für Kinder richtete das "Autozentrum Winkelmann" aus. Ein Mitarbeiter der Firma "Accent Form" griff zu einer Motorsäge, um aus einem Styropor-Block einen großen Delfin zu modellieren. Hoch hinaus ging es mit der "MBN Lars Hoppe GmbH", die ihre Gäste in eine Hubbühne setzte und auf Wunsch bis zu 18 Meter in die Luft hob. Besucher, die während ihres Rundganges über das Gelände mindestens 16 Firmenstempel gesammelt hatten, durften an einer Tombola teilnehmen. Rund 80 Preise im Wert von jeweils 30 bis 100 Euro hatten die Gewerbetreibenden gestiftet. Der glückliche Hauptgewinner freute sich über eine Ballonfahrt. Auf die Frage nach Dienstleistungen und Produkten, die im Nienstädter Gewerbegebiet angeboten, hergestellt und bearbeitet werden, fielen den meisten Besuchern lediglich der Discounter "Aldi", der Getränkehandel "Damke", das Geschäft "i-Punkt-Küchen" sowie bekannte, alteingesessene Betriebe ein. "Es ist verblüffend, was hier so alles hergestellt wird", staunte Anneliese Schöttelndreier, "das Gewerbegebiet ist sehr bekannt, nicht aber die einzelnen Firmen. Ohne die Gewerbeschau hätten wir nie erkunden können, was hier produziert wird." Ähnlich äußerte sich auch Wilfried Pelz: "Ich hoffe, das Gewerbegebiet wird zukünftig noch stärker genutzt. Je mehr Firmen sich ansiedeln, desto mehr Jobs werden geschaffen und umso stärker sprudeln die Gewerbesteuereinnahmen." "Viele Nienstädter schätzen die guten Einkaufsmöglichkeiten", fügte Gattin Ursula Petz hinzu. Jedoch seien viele Firmen bislang wenig bekannt. "Das dürfte sich mit der Gewerbeschau geändert haben."



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