weather-image
Schießstand in Lauenstein abgenommen / Betrieb eröffnet

Lauensteiner können durchstarten

LAUENSTEIN. Endlich ist es geschafft. Die Abnahme des gesamten Schießstandes inklusive des umgebauten Pistolenstandes beim Schützenverein Lauenstein ist erfolgt.

veröffentlicht am 07.12.2017 um 00:00 Uhr

Im Schützenhaus kann künftig auch mit großkalibrigen Pistolen geschossen werden. FOTO: GÖK
Avatar2

Autor

Christian Göke Reporter

Nach dreistündiger intensiver Prüfung durch einen Schießanlagensachverständigen und die zuständige Behörde des Landkreises kam die erlösende Antwort von Rudolf Trampe vom Landkreis, der sich für die Schießsportanlagen verantwortlich zeigt. Die Anlage im Schützenhaus Lauenstein ist jetzt wieder freigegeben. Damit darf im Schießsportzentrum Lauenstein ab sofort in allen Disziplinen auch wieder mit der Pistole geschossen werden und erstmals auch mit Großkaliber. Der Vorstand hat sich dazu entschlossen, dass der Schießbetrieb im Pistolenstand jetzt sofort wieder aufgenommen wird, da sich auch schon viele interessierte Schützen gemeldet haben. Weitere interessierte Schützen können sich bei Horst Ulbrich unter Telefon 05153-8039580 oder Bernd Köhler unter Telefon 05153-5433 melden und mit den Verantwortlichen hinsichtlich der Schießzeiten und Voraussetzungen in Verbindung setzen. Die feierliche Einweihung des Pistolenstandes wird dagegen erst im neuen Jahr durchgeführt, da die Terminschwemme es vereinsübergreifend früher nicht zulässt. 2014 musste der Pistolenstand für Kleinkaliberschützen aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. In den letzten Monaten hatte sich der Verein dazu entschlossen, diesen zu sanieren und den Verein für Pistolenschützen auch außerhalb des Vereins attraktiv zu machen. Im vergangenen Mai wurde mit den Arbeiten begonnen. Zunächst wurde das Dach saniert. Zusätzlich wurden auf dem Stand für sechs Schützen eine neue elektrische Steuerung, ein neuer Kugelfang sowie die Deckung nach neuesten Richtlinien umgebaut. Zusätzlich wurde der Stand mit einer neuen Be- und Entlüftungsanlage sowie mit einem Feuchtigkeitssensor versehen, sodass jetzt auch das Schießen mit Kaliber 22 bis 45 möglich ist. Die Arbeiten selber wurden nach Möglichkeit von den engagierten Mitgliedern des Schützenvereins vorgenommen, wobei aber auch örtliche Firmen wie Stahlbau Hannen und das Baugeschäft Titze für einzelne Gewerke engagiert wurden. Sehr froh war der Vorstand, dass sich aus dem Verein ein engagiertes Mitglied fand, der die fachliche und technische Leitung des Umbaus überwachte.

Der Schützenverein hofft, dass das Schützenhaus in der Region eine Anlaufstelle für Pistolenschützen wird. Nicht möglich gewesen wäre die rund 35 000 Euro teure Maßnahme ohne die verschiedenen Förderungen. So fördert der Kreissportbund den Umbau mit 30 Prozent, der Landkreis mit bis zu 15 Prozent und auch die Kreibaum-Stiftung und die Sparkasse Weserbergland helfen dem Verein, die Finanzierung zu stemmen. Besonders dankbar ist der Verein auch den weiteren Großsponsoren, ohne deren finanzielles Engagement dieser Umbau nicht möglich gewesen wäre.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare