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Ärger über verschmutzte Wanderwege, Pfandbecher-Einsammler und Gekicher in der Kirche

Laubberge dort, wo keine Laubbäume sind

Rinteln (ur). Als Heinz Wilhelm aus Goldbeck dieser Tage mit seinem Hund eine Rundeüber seinen Lieblingswanderweg südlich der Ortschaft drehte, entdeckte er dort "fein säuberlich aufgeschüttet" derlei Laubberge in der Mitte des Weges. "Dabei ist dort weit und breit kein Laubbaum, von dem die Blätter stammen könnten. Jemand muss das also dort über Nacht abgelagert haben."

veröffentlicht am 19.12.2007 um 00:00 Uhr

Für Heinz Wilhelm steht fest: "Mutwillige Verschmutzung!" Der Sp

Diese mutwillige Verschmutzung des Wanderweges sei bestimmt kein Versehen, sondern gezielte Absicht: "Am Waldrand hätten die Laubberge doch niemanden gestört!" Er jedenfalls wolle den Wanderweg und seine Umgebung künftig verstärkt im Auge behalten. "Ganz zauberhaft" findet Volker Buck die weihnachtliche Gestaltung des "Cho's" am Kirchplatz: "Die dezenten und stilvollen Beleuchtungseffekte geben gerade dem urigen Fachwerk-Ambiente eine sehr sympathische Note. " Kerstin Rode ärgerte sich über Besucher des Weihnachtsmarktes, die offenbar gezielt Pfandbecher für Heißgetränke einsammeln: "Einmal kann das ja schon ein Versehen sein, aber inzwischen ist es mir und meinem Freund schon zweimal bei einem abendlichen Bummel durch die Stadt passiert - das geht doch auch insGeld". Andererseits habe sie keine Lust, sich bei lockeren Gesprächen am Stehtisch immer am Becher festzuhalten. Kürzlich wurde an dieser Stelle von einer Leserin Kritik daran geübt, dass im Café Sinke am Rintelner Marktplatz leider noch nichts von Weihnachtsbeleuchtung zu spüren sei. Inhaber Klaus Kremer stellt dazu fest: "In Lippe, wo ich herkomme, ist es nichtüblich, schon vor dem Advent weihnachtlich zu schmücken. Wenn die Kritikerin inzwischen noch einmal bei uns vorbeigekommen ist, wird sie merken, dass wir inzwischen eine weihnachtliche Atmos-phäre geschaffen haben." Zu den Gutachtenüber den Kaufkraftabfluss von Rinteln in die benachbarten Städte merkt Wolfgang Hassenpflug an: "Neue Geschäfte zu bauen, ist da sicher nicht die Lösung. Durch die ewigen Diskussionen für den Verkehr in der Innenstadt fühlen sich die Kunden aus Exten, Hohenrode usw. von der Stadt abgehängt und orientieren sich lieber gleich auf Hameln oder Minden. Da muss endlich einmal Ruhe und Stabilität rein!" Anlässlich des Weihnachtskonzerts des Gymnasium Ernestinum in der Nikolaikirche saß Edith Meyer vor einer Gruppe von 14 bis 15-jährigen jungen Mädchen. "Die waren in einem Fort am Schwatzen, Kichern und sich Schminken - man wurde dadurch erheblich beim Konzertgenuss beeinträchtigt." Alle seien ja vermutlich schon konfirmiert und sollten doch wissen, wie man sich in einer Kirche zu benehmen habe: "Außerdem war das auch unhöflich gegenüber den konzertierenden Schulkameraden - sie selber sind ja bei ihrem Chorauftritt auch nicht gestört worden!" Eine Spielkonsole wollte Erwin Bolm für seinen Sohn in der Fußgängerzone erwerben. Im Werbeprospekt des Ladens war diese mit 46 Euro ausgezeichnet, kosten sollte das Unterhaltungsgerät dann aber 49 Euro: "Auf die Frage, woher sich die Differenz erklären lasse, sagte man uns nur kurz: Das war eben nur eine beschränkte Menge zu dem Preis und ließ uns dann einfach stehen." Seine Frage: "Muss man sich so etwas wirklich gefallen lassen - gerade wenn es nur um ein paar Euro geht?"

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