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SC Rinteln auf dem Miniplatz in Degersen

Lange und hohe Bälle als taktisches Erfolgsrezept

Bezirksliga (jö). Rintelns Trainer Ulf Netzeband wollte eigentlich nach vier bis fünf Spielen seinen Stammkader gefunden haben. Der Weg dorthin wird nun aber durch personelle Ausfälle erschwert. Vor dem Spiel beim SV Degersen meldeten sich Christopher Möller und Paul Alles verletzt ab. Beide fallen zwei bis drei Wochen aus.

veröffentlicht am 25.08.2006 um 00:00 Uhr

Weil Anthony Kirkham angeschlagen ist und sich der wichtige Stefan Pappas noch im Griechenlandurlaub aufhält, hat Rinteln Besetzungsprobleme in der zuletzt so stabil stehenden Abwehr. "Ich habe keine Manndecker mehr", stellt Ulf Netzeband fest, hat aber schon Plan B in der Tasche. Routinier Matthias Spieß wird neben Kirkham auf der Manndeckerposition spielen. Der SC Rinteln wartet in der Bezirksliga noch auf den ersten Sieg und es ist fraglich, ob er ausgerechnet unter den schwierigenäußeren Bedingungen in Degersen gelingen kann. Der Platz ist extrem klein und abschüssig. Von Strafraum bis zur Außenlinie ist es nur ein Schritt. Im Wennigser Ortsteil wird deshalb Fußball der anderen Art gespielt. Flügelspiel gibt es nicht, weil dafür keine Fläche zur Verfügung steht. Die Bälle werden auf dem direkten Weg hoch in den Strafraum befördert. "Wer sich hinten nur kurz im Halbschlaf befindet, hat schon verloren", kündigt Ulf Netzeband. Degersen schaffte unter Trainer Thomas Wotka den direkten Einzug und die Rückkehr in die Bezirksliga. Tobias Lubinsky (21 Tore) und Marco Mecklenburg (15) trafen dabei am häufigsten.

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