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Harald Wömpener für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet

Lange Einsatzzeiten in Emmern

Emmern (ubo). Ein roter Faden zieht sich durch die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Emmern in diesem Jahr. Einige Einsätze konnten zum Teil erst nach Stunden beendet werden. So wurden die Einsätzkräfte beim Hochwasser am Deich in Emmern am 9. Januar von 12.20 Uhr alarmiert und rückten erst am 10. Januar um 6.38 Uhr wieder ein. Auch der Großbrand in einer Autowerkstatt zog sich am 9. Mai von 2.15 Uhr bis um 11.30 Uhr hin. Auf diese langen Einsatzzeiten wies Ortsbrandmeister Rolf Sievers in seinem Bericht ausdrücklich hin. Neben diesen Großeinsätzen beschäftigten sich die 21 Freiwilligen und sechs Kameraden der Altersabteilung mit einer Ölspur und einer Personensuche. Der Ortswehr gehören 122 fördernde Mitglieder an. Sievers blickte auch auf die Wahl des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters zurück, die am 23. September stattgefunden hatte. Als Ortsbrandmeister wurden er und als stellvertretender Ortsbrandmeister Günter Fasse einstimmig gewählt. Bürgermeister Andreas Grossmann und der stellvertretende Ortsbürgermeister Ernst Nitschke bedankten sich für das ehrenamtliche Engagement und für die Einsatzfähigkeit und -willigkeit der Wehr. Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke ging in seinem Großwort unter anderem ebenfalls auf den Einsatz im Januar am Deich in Emmern ein. „Es ist ungewöhnlich, dass beide Bereitschaften im eigenen Landkreis eingesetzt werden mussten. Die Serie, die 2002 mit dem Hochwasser an der Elbe begann, setzt sich mit Einsätzen an der Oder, in Hildesheim und im eigenen Landkreis in kurzer Reihenfolge fort“, stellte Wöbbecke fest. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Karl- Heinz Brockmann gab einen Überblick auf die Einsätze der Gemeindefeuerwehr und kündigte an, dass neue Schneidgeräte der Feuerwehren Börry und Kirchohsen den verbesserten Sicherheitseinrichtungen von Pkw Rechnung trügen. Thomas Jordan, Ortsbrandmeister Kirchohsens, wies darauf hin, dass aufgrund der Personalfluktuation die Zusammenarbeit mit den im Kernbereich ansässigen Wehren ausgebaut werden müsse, um im Notfall Fahrzeuge der Feuerwehr Kirchohsen oder des Landkreises mit Kameraden aus den anderen Ortswehren besetzen zu können.

veröffentlicht am 05.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:21 Uhr

Für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Harald Wömpener das niedersächsische Ehrenzeichen in Gold aus den Händen von Kreisbrandmeisters Frank Wöbbecke. Die Rangabzeichen des Brandmeisters trägt in Zukunft Ortsbrandmeister Rolf Sievers und die des Löschmeisters Günter Fasse. Zum Feuerwehrmann wurde Jannik Sauer befördert.



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