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Aber Lebensmittelskandale bedrohen das Image und erfordern vertrauensvolle Gespräche

Landvolk kann sich derzeit nicht beklagen

Bisperode (ist). Erholte Schweinepreise nach dem Dioxinskandal, Schluss mit den grottenschlechten Milchpreisen der Vorjahre – diese Zahlen können uns Landwirte momentan doch ganz gut in die Zukunft schauen lassen“, sagt Heinrich Flachsbart, Landwirt aus Bisperode, nach den Ausführungen von Karl Johann Stukenbrock. „Weltweit stehen wir gar nicht so schlecht da.“ Berichte zur Agrarpolitik (Karl Johann Stukenbrock, stellvertretender Kreisvorsitzender beim Landvolk Niedersachsen), aus der Landvolkarbeit (Friedrich Wilharm, Geschäftsführer des Kreisverbandes) und der Landwirtschaftskammer (Ina Stiewe) sind ein - weil zeitaktuell, handlungsorientiert und kompakt - gern angenommenes Informationspaket der alljährlichen Bezirksversammlung des Landvolkes Niedersachsen, Kreisverband Weserbergland. 35 Mitglieder aus Salzhemmendorf (3) und Coppenbrügge (32) waren auf Einladung der Bezirksvorsitzenden Andreas Meyer und Eike Tobias Thieme in das „Gasthaus zur Sonne“ in Bis-perode gekommen.

veröffentlicht am 10.03.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 21:21 Uhr

„Fakt ist“, so Stukenbrock zum jüngsten Dioxinskandal „hier ist kriminell gehandelt worden, was verwerflich ist und angeklagt werden muss. Gleichwohl werden die angekündigten Insolvenzen nicht verhindern, dass es die Landwirte sind, die auf dem Schaden sitzenbleiben.“ Der stellvertretende Kreisvorsitzende rückt dagegen die Zukunft ins Blickfeld: Die öffentlich zunehmend negativ belastete Diskussion gegen die landwirtschaftliche Tierhaltung müsse zurechtgerückt werden. Jeder verantwortungsbewusste Landwirt, so Stukenbrock, habe ein Interesse daran, dass sich seine Tiere wohlfühlen: „Wir garantieren heute eine Lebensmittelsicherheit und -qualität, wie sie noch nie dagewesen ist“, beweist der Bis-peroder anhand von Datenmaterial. Ob es nach Ablauf der GAP-Reform (Gemeinsame Agrarpolitik der EU-Staaten) ab dem Jahr 2013 so weitergehe, sei bislang nicht mehr als Kaffeesatzleserei und bleibe abzuwarten.

In der Bezirksversammlung informierten sich 35 Bauern des Landvolkes Niedersachsen vom Kreisverband Weserbergland.

Foto: ist



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