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Landtagswahl: CDU kritisiert SPD-Kritik

Landkreis (rd). "Es ist schon dreist, mit einem rückwärts gewandten Wahlkampf die Zukunft des Schaumburger Landes zu gefährden, dann das Ergebnis zu bedauern und den siegreichen CDU-Kandidaten die alleinige Verantwortung für das Wohlwollen der CDU/FDP-Landesregierung zu übertragen!" Mit diesen Worten hat der CDU-Kreisvorsitzende Klaus-Dieter Drewes in einer Presseerklärung seiner Partei auf die Reaktionen von führenden SPD-Leuten auf das Ergebnis der Landtagswahl reagiert. Diese hatten unter anderem bedauert, dass Schaumburg keinen Abgeordneten mehr in der Regierungskoalition hat.

veröffentlicht am 02.02.2008 um 00:00 Uhr

In der SPD herrscht laut CDU "ein grundsätzliches Missverständnis" über die Aufgaben von Landtagsabgeordneten. "Die gewählten Abgeordneten des Landtages sind in allererster Linie dem Land Niedersachsen verpflichtet. Darüber hinaus erst ist es ihr Recht und ihre Verpflichtung gegenüber ihren Wählern, berechtigte lokale und regionale Anliegen in die Arbeit einzubringen", so Marita Gericke. Am Mittwochabend hat die Schaumburger CDU in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten das Wahlergebnis analysiert und bewertet. "Wir werden nun in einer Besprechung im engsten Kreis die künftige Aufgabenteilung besprechen und unter Einbeziehung der Kreistagsfraktion die Zusammenarbeit mit der Landtagsfraktion und der Landesregierung regeln", zeigt Drewes die Richtung auf. Die Schaumburger CDU sei immer noch näher an den Entscheidungsgremien in Hannover, als es die SPD mit ihrem "Auslaufmodell Bartling" je sein könne. Darüber hinaus erwarte die CDU, dass Landrat Schöttelndreier seine Behördenkontakte in die Landesregierung intensiv pflegt und "sein Jammern über die Benachteiligungen des Landkreises" relativiert.



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