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Zentrale Veranstaltung zum Weltgästeführertag findet mit einer Art Staffellauf im Weserbergland statt

Landsommer 2008: Auf 71 Routen durch die Region

Weserbergland (ul). Die Gästeführer aus dem Weserbergland trafen sich kürzlich in Hehlen zu einer zentralen Veranstaltung des Bundesverbandes der Gästeführer in Deutschland unter dem Thema "Brücken schlagen - Brücken bauen". Dabei haben sie ihre einzelnen Führungen zu einer Art Staffellauf aus zwei Richtungen verbunden. Abschluss der Veranstaltung, die dem Kennenlernen der einzelnen Führungen dienen sollte, war die blaue Brücke in Hehlen, auch als "blaues Wunder", angelehnt an die gleichnamige Brücke in Dresden, bekannt.

veröffentlicht am 25.02.2008 um 00:00 Uhr

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Bereits im März startet der Landsommer der Gästeführerinnen im Weserbergland, dessen Programm jetzt überall kostenlos ausliegt. Die 71 Führungen der Landfrauen beinhalten geschichtliche Themen von den Spiegelbergern in Coppenbrügge, einer germanischen Kultstätte am Hohenstein bei Zersen, Fürst von Metternich in Bisperode und Anna von Bismarck in Hess. Oldendorf ebenso wie traditionelle Besonderheiten der Region wie das Hagenhufendorf Hülshagen oder die Fährmannstradition in Grave, der Nachtwächter in Stadthagen und ihre kulinarische Vielfalt. Auch die Sagen- und Märchengestalten sind in einzelnen Programmpunkten wie Ithland-Sagenland in Coppenbrügge, Hexen in Höxter, Freiherrliches vom Lügenbaron Bodenwerder, Schaumburger Hexenverfolgung und Ritter und Räuber in Deensen zu finden. Es gibt Dorf- und Schlossrundgänge in Westerbrak, Hehlen, Bensen, Wiedensahl oder zur Welfenresidenz in Bevern, zum Rittergut Welsede und zum Redenhof in Hameln sowie Kirchenbesichtigungen in Obernkirchen, Exter, Boffzen und Amelungsborn. Auch zu Wanderungen in der Rühler Schweiz, in den Süntel, zum Kastaniendorf Holzen und durch den Aromagarten in Holzminden lädt der Landsommer seine Gäste ein. Parks werden in Bückeburg, am Ohrberg, im Hofgarten in Obernkirchen bis zum Kurpark Bad Eilsen besichtigt und Hinterhöfe in Hameln werden erläutert. Die Technik des Mittellandkanals wird bei einer Radtour in Augenschein genommen. Immer wieder geht es um Geschichte wie vom Nonnenkloster zum modernen Damenstift in Obernkirchen und Geschichten wie Vorsicht, Schmuggler in Lauenförde oder wenn Steine reden könnten - zur Geschichte von Häusern in Stadtoldendorf und auch um so junge wie die des blauen Wunders von Hehlen. Die Führungen dauern meist anderthalb Stunden. Ansprechpartnerin der Gästeführerinnen im Weserbergland ist Gabriele Lingen, Telefon 05152/ 1294; im Internet erreichbar unter www.gaestefuehrungen-weserbergland.de



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