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Gespräche über geplantes Kompetenz-Zentrum

Landrat stellt Unterstützung für Faurecia in Aussicht

Stadthagen (rd). Der Betriebsratsvorsitzende Jürgen Bittner von Faurecia in Stadthagen und Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier haben sich getroffen, um eine erste Bilanz über die abgeschlossene Standortvereinbarung für das Werk Stadthagen zu ziehen. Im Mittelpunkt des Austausches stand das geplante Kompetenz-Zentrum für Stadthagen.

veröffentlicht am 22.03.2007 um 00:00 Uhr

Der Baubeginn verzögert sich laut einer Pressemitteilung des Landkreises auf Sommer dieses Jahres, da zurzeit die gute Auftragslage das alte Presszentrum noch auslastet. Parallel laufen alle Vorbereitungen für das neue Zentrum. Schöttelndreier informierte sich auch über die benötigte Qualifikation der Mitarbeiter. "Wir werden die Standortsicherung durch Maßnahmen im Bereich ?Qualifizierung' unterstützen. Dazu werden wir Gespräche mit dem Personalmanagement bei Faurecia aufnehmen", so der Landrat Bittner machte in diesem Gespräch noch einmal deutlich, wie wichtig es sei, dass das Kompetenz-Zentrum für Presstechnologie auch politisch unterstützt wird. Subventionsanträge für Forschungsprojekte in dem neuen Technologiezentrum hat Faurecia bereits gestellt. Mit einer Entscheidung ist Ende des Monats zu rechnen. Schöttelndreier und Bittner waren sich einig: "Die französische Konzernleitung erwartet Förderungen für deutsche Standorte, denn der französische Staat geht mit Subventionen im eigenen Land wesentlich offensiver um." Der Landrat versprach: "Um die Arbeitsplätze im Landkreis zu halten, werden wir uns auch für finanzielle Förderungen einsetzen." Die Entscheidung für Stadthagen wird von der positiven Entwicklung untermauert. Die Kennzahlen des Werkes sind besser, als die Budgetierung 2006 zugrunde gelegt hatte. So ist der Standort vom Mutterkonzern im Rahmen eines Vergleichs mit 25 anderen Standorten von Faurecia gerade erst für sein Qualitätsmanagement ausgezeichnet worden. Das Werk in Stadthagen verfüge über ein enormes Fachwissen und Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das ein beträchtliches Innovationspotenzial generiere. Mit 23,5 Verbesserungsvorschlägen jährlich pro Mitarbeiter im Produktionsbereich liege der Standort an der Spitze des Gesamtkonzerns. Der durchschnittliche Maßstab liege bei zehn Vorschlägen.



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