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Jahresversammlung des DRK-Kreisverbandes in Stadthagen

Landrat: "Ohne das DRK bliebe so einiges auf der Strecke"

Landkreis/Stadthagen (ej). Der Kreisverband Schaumburg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat am Sonnabend im voll besetzten Ratskellersaal in Stadthagen seine Jahresversammlung abgehalten. Die 7600 Mitglieder zählende Organisation ließ nicht nur die Geschäftsjahre 2005 und 2006 Revue passieren, sondern es kamen auch zahlreiche Gäste zu Wort.

veröffentlicht am 05.03.2007 um 00:00 Uhr

DRK-Kreisgeschäftsführerin Ursula Krüger verkündet den rund 100

Bevor der Vorsitzende Wolfgang Foerstner den rund 100 stimmberechtigten Mitgliedern einenÜberblick über das vergangene Geschäftsjahr vermittelte, trugen Kinder des Jugendrotkreuzes die allgemeinen Grundsätze des DRK feierlich vor. Das sind außer Menschlichkeit, Unparteilichkeit und Neutralität auch Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit sowie Universalität. "Diese Organisation lebt in unserer Mitte", sagte Foerstner und ermunterte die Mitglieder, in den Ortsvereinen die Menschen weiterhin emotional zu erreichen. "Gerade vor Ort müssen wir ein persönliches Gesicht erhalten", so der Vorsitzende. Durch Blutspenden, hilfsbereite Sanitäter bei Großveranstaltungen, aber auch durch DRK-Pflegeheime, den Menü-Bringdienst, den Hausnotruf oder Aussiedlerberatungen sei das möglich. Auch die fünf in Schaumburg installierten "Tafeln", die eine wichtige Anlaufstelle für Menschen seien, die von "Hartz IV" leben müssen, seien ein Beispiel für die vielfältige Arbeit des DRK. "Die Tafeln müssen wir unbedingt weiter fördern", erklärte Stadthagens stellvertretende Bürgermeisterin MerveNeumann-Tietzer, die zugleich anmerkte, dass viele Menschen gar nicht wüssten, was das DRK alles macht. Auch Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier brachte in seinem Grußwort die Wertschätzung gegenüber den "Rotkreuzlern" und dem großen Angebot zum Ausdruck: "Ohne die Leistungen des DRK bliebe einiges auf der Strecke. Wir brauchen überall bürgerschaftliches Engagement. Danke für die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden." Und derer gab es reichlich: Beispielsweise beim "Tag der Heeresflieger", beim "Felgenfest", während der Weltmeisterschaft und beim Elbehochwasser im März 2006, resümierte Thomas Bremer von der Kreisbereitschaftsleitung Aber auch das Jugendrotkreuz (JRK) hat im vergangenen Jahr zahlreiche Aktionen wie Bewerbungstests und Gruppenleiterausbildungen durchgeführt, so JRK-Leiterin Elke Klos. Nicht zu vergessen seien zudem die vielen neu eingerichteten Schulsanitätsdienste (wir berichteten). Kreisgeschäftsführerin Ursula Krüger sorgte mit ihrem Geschäftsbericht ebenfalls für gute Stimmung. So seien beispielsweise die Wohn- und Pflegeheime gut ausgelastet. Auch finanziell sehe es gut aus. Dank Erträge in Höhe von 5 680 000 Euro und durch Entnahme von 46 000 Euro aus den Rücklagen habe man eine "schwarze Null", somit einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können.



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