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Kinderkrippe vom Kinderschutzbund Hameln wurde jetzt offiziell eingeweiht / 15 Plätze für Kinder unter drei Jahren

Landrat Butte: „Denn die Kleinsten sind unsere Zukunft“

Hameln (anh). Für den Kinderschutzbund Hameln e.V. ist die Betreuung von Kleinkindern an einzelnen Tagen schon fast seit der Gründung vor über 30 Jahren ein fester Bestandteil seiner Arbeit. Jetzt gibt es eine Kinderkrippe in der Fischbeckerstraße in Hameln. Vorher hatten Mütter Spiel- und Krabbelgruppen organisiert.

veröffentlicht am 10.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:41 Uhr

Sichtbar wohl fühlen sich die unter Dreijährigen in der neuen Ki

„Nach vielen Ortsbesichtigungen und Planungen mit Handwerkern und Architekten wurde der Umbau zur Krippe genehmigt“, erzählt die Vorstandvorsitzende Elisabeth Beerbom-Schöning. „Etwa ein dreiviertel Jahr wurde an dem Umbau gearbeitet“, sagt Svenja Meyer von der Kinderkrippe, „schon im Dezember waren alle 15 Plätze besetzt. Mittlerweile betreuen wir 18 Kinder auf 15 Plätzen, denn es gibt auch die Möglichkeit, dass sich Kinder einen Platz teilen können.“ Zwei Erzieherinnen und eine Zusatzkraft kümmern sich um die Zwei- bis Dreijährigen, die sich drinnen in den Bewegungs- und Rollenspielräumen, sowie draußen auf dem geschützten Außengelände mit Sandkasten, Bobbycar-Rennstrecke und anderen Spielgeräten austoben können. „Ich finde es prima, dass es für kleine Kinder eine Krippe gibt, dass sie einen Ort haben, wo sie einerseits spielen und sich ausruhen können“, freut sich die ehrenamtliche Mitarbeiterin MdB Gabrielle Lösekrug-Möller, „der Kinderschutzbund macht einfach sehr gute Arbeit für Kinder, aber auch für Eltern.“ Auch Dr. Regina Olshausen, die Landesvorstandvertreterin des Kinderschutzbundes aus Braunschweig, ist von der Kinderkrippe begeistert: „Ich weiß, dass Kinder einen Knick in jede Karriere machen können – die Krippe ist sehr gut für berufstätige Eltern.“

Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann verspricht, dass bereits nächstes Jahr ein Drittel aller Kinder unter drei Jahren einen Krippenplatz haben sollen. „Wir sind der Landkreis, der sich finanziell am Besten betätigt“, sagt Landrat Rüdiger Butte, „ und damit ist das Geld auch sehr gut angelegt, denn die Kleinsten sind unsere Zukunft.“

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