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Landrat Bartels: "Zahlenmäßige Begrenzung der Kriegsflüchtlinge wenig hilfreich"

Landrat Tjark Bartels widerspricht deutlich den heutigen (Freitag) Äußerungen des Präsidenten des Niedersächsischen Landkreistages Klaus Wiswe, der mit Enttäuschung auf die Ergebnisse des Berliner Koalitionsgipfels zur Flüchtlingsfrage reagiert und diese als zu wenig bezeichnete und insbesondere eine zahlenmäßige Begrenzung der Kriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten forderte. "Das Grundrecht auf Asyl ist nach oben nicht begrenzt", sagte Bartels. Es sei wenig hilfreich Begrenzungen zu fordern, von denen jeder wisse, dass dies faktisch nicht möglich sei. Vielmehr sei es an der Zeit, eigene Handlungsspielräume zu prüfen und auch von kommunaler Seite Lösungen anzubieten.

veröffentlicht am 06.11.2015 um 14:32 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:41 Uhr



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