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Ausflug nach Paderborn mit Besuch von Kirchen und Weihnachtsmärkten

Landfrauen im Computermuseum

HAMELN. Eine illustre Schar des Landfrauenvereins Hameln machte sich auf den Weg nach Paderborn.

veröffentlicht am 06.12.2018 um 00:00 Uhr

Bereits im Bus informierte Susanne Busse über die Entstehung des Ortes, den Marien-Dom, die Liborius Kirche und über die Pader, den mit nur 4 km Länge kürzesten Fluss Deutschlands, der der Stadt vermutlich ihren Namen gab.

Das erste Ziel der Kurzreise war das Computermuseum Nixdorf. Nach einer kurzen Einführung über die Gründung der Firma Nixdorf durch Heinz Nixdorf und dessen Sammelleidenschaft machten wir einen Zeitsprung ins Dritte Jahrtausend vor Christus zu den ersten Tonplatten, die als Rechnungen fungierten. Weiter ging es zu Johann Gutenberg und die Erfindung des Buchdrucks. Die ersten mechanischen Rechenmaschinen sowie die ersten verschiedenen Schreibmaschinen-Modelle waren ausgestellt. Weiter war ein imposanter als erster computergesteuerter Webstuhl zu sehen, der mit Lochstreifen konzipiert war und die kleinen Kinder Mitte des 17. Jahrhunderts entlasten sollte.

Weiter ging zum ENIAC-Computer, der 1946 durch amerikanisches Militär entwickelt wurde und mit ca. 50 qm einen enormen Raum einnahm. In immer kleineren Zeitsprüngen wurden auch die Computer kleiner. Von 1965 bis 2005 verringerte sich die Größe von einem Quadratmeter auf nur noch einen Quadratzentimeter Speicherkapazität und liegt heute bereits im fast unsichtbaren Bereich. Sehr viele alte Firmencomputer und deren Entwicklung, sowie den ersten Apple Personal Computer sowie deren Nachfolgemodelle sind ausgestellt. Die interessante Führung wurde durch eine kleine herumfahrende Computerdame und „Nadine“ einen Computer, der auf Sprache und Blickkontakt reagiert, aufgelockert.

In der Kantine des Nixdorf-Museums konnte bei einem leckeren Mittagessen das Erlebte verarbeitet und besprochen werden.

Anschließend ging es an der Pader entlang zum Marienplatz auf den ersten von insgesamt fünf Weihnachtsmärkten. Von nun an konnte jeder seine Zeit individuell mit Kirchenbesuch, Glühwein, Kaffee, Bratwurst und vielen anderen Angeboten gestalten, bis es am Abend wieder zurück ins heimische Weserbergland ging.



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