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Verein Rinteln-Hessisch Oldendorf ehrt Gründerinnen

Landfrauen bewegen was und gewinnen Mitglieder

Großenwieden. Der Vorstand des Landfrauenvereins Rinteln-Hessisch Oldendorf blickt auf ereignisreiches Jahr zurück. Es ist gekennzeichnet durch hohe Besucherzahlen und eine stabile Mitgliederzahl von 324 Personen. Dies zeigt nach Ansicht des Vorstandes, dass bei der Programmplanung eine glückliche Hand bewiesen wurde.

veröffentlicht am 02.03.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 22:21 Uhr

Zum Neujahrsempfang, der Adventsfeier sowie dem Adventsgottesdienst in der Nikolai-Kirche in Rinteln konnten die meisten Gäste begrüßt werden. Die Eintritte von neuen Mitgliedern zeigten, dass die Landfrauen mit ihrem Motto „Wir bewegen etwas – wir setzen uns ein“ auf einem guten Weg sind, sagen die Vorsitzenden Anne-Marie Strüve und Sigrid Dohm. Sie konnten zur Jahresversammlung im Schützenhaus in Großenwieden weit über 100 Landfrauen begrüßen.

Fünf Mitglieder aus der Gründerinnengeneration konnten für 60-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet werden. Es sind dies Hanneliese Bartling (Barksen), Lisbeth Brockmeier (Exten), Sophie Gellermann (Borstel), Gerda Schütte (Pötzen) und Marie-Luise Strüve (Krankenhagen). Seit 50 Jahren gehören Hilda Bredemeier, Lina Häfemeier, Ursula Requardt und Ilse Rinne dem Verein an, seit 40 Jahren Hilde Knappe und Elisabeth Schneider. 25 Jahren sind Ursula Böker, Ingrid Hinrichs und Inge Köllner dabei.

Ortsvertrauensfrauen gelten als die Seele des Vereins. Sie betreuen die Landfrauen in ihrem Ort und sind das wichtigste Bindeglied zwischen Vorstand und Basis. Ehrenvorsitzende Elfriede Rügge aus Heßlingen, Lotti Dohm aus Rumbeck und Sophie Nolting aus Todenmann gaben ihr wichtiges Amt ab und hatten gleich selbst, wie es der Landfrauen Art ist, für Nachfolgerinnen gesorgt. Für die scheidenden Ortsvertrauensfrauen gab es zum Dank einen herzlichen Applaus und einen Blumenstrauß.

Nach einer Kaffeepause stellte Birgit Steinmeier aus Rödinghausen unter dem Thema „Oh Schreck – Mama ist krank“ die Arbeit der Dorfhelferinnen vor. Das Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen ist eine diakonische Einrichtung, die von den evangelischen Kirchen in Niedersachsen getragen wird. Die Dorfhelferinnen, derzeit sind es landesweit 163, leisten Haus- und Familienpflege im ländlichen Raum. Sie vertreten die Mutter und Hausfrau meist dann, wenn diese aus gesundheitlichen Gründen den Haushalt nicht führen kann. Dafür haben sie eine fünfjährige Fachausbildung absolviert. 37 Stationen des Dorfhelferinnenwerkes sorgen für ein fast flächendeckendes Hilfsangebot in Niedersachsen, führte die Referentin Birgit Steinmeier aus.



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