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Städtebau wird weiterhin gefördert / Zuschuss für Coppenbrügger Landstraße

Land sagt Lauenau 460 000 Euro zu

Lauenau/Rodenberg (bab). Der Flecken Lauenau ist in die Städtebauförderung des Landes Niedersachsen aufgenommen worden (wir berichteten). Die CDU-Lauenau hat davon offensichtlich zuerst Kenntnis bekommen, denn in einer Pressemitteilung teilte der Ortsverbandsvorsitzende Burkard Liewald mit, dass Lauenau 460 000 Euro zu erwarten habe. Die Information sei direkt aus dem Landtag vom Schaumburger CDU-Abgeordneten Joachim Runkel gekommen, so Liewald.

veröffentlicht am 17.01.2008 um 00:00 Uhr

Runkel bestätigt ebenso wie das zuständige Sozialministerium die Entscheidung. Wie Runkel in einer Pressemitteilung erklärt, ist es nicht möglich gewesen, Lauenau ins "Normalprogramm" aufzunehmen. Es sei jedoch gelungen, die Maßnahmen in seinem Sonderprogramm unterzubringen. So bekomme der Flecken aus dem Programmteil "Städteumbau West" die genannte Fördersumme in Höhe von 460 000 Euro. Außerdem werde das Land die Sanierung der Coppenbrügger Landstraße mit 350 000 Euro unterstützen. Das bestätigt Andreas Beuge, Pressesprecher des Verkehrsministeriums. Lauenaus Bürgermeister Heinrich Laufmöller (SPD) freut sich über die Zusage des Landes. Mit den GVFG-Mitteln (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz das nun Entflechtungsgesetz heißt, wie das Verkehrsministerium mitteilt) zum Ausbau der Coppenbrügger Landstraße habe der Flecken genau die Zuschusssumme bekommen, die er erwartet habe. "Wir haben das so in unserem Haushalt auch eingestellt", sagt Laufmöller. Die Unterstützung in Sachen Städtebau sei durch gute Vorbereitung wohl erfolgreich gewesen. "Wir haben gute Argumente gehabt und detaillierte Pläne vorgelegt", so der Bürgermeister. Auch die Bürger hätten in den Beteiligungsveranstaltungen sehr viele Anregungen gegeben. "Jetzt können wir loslegen", sagt Laufmöller. Dass Lauenau in ein Sonderprogramm gekommen sei, sei allerdings beabsichtigt gewesen. Man habe sich aus taktischen Gründen gar nicht für die "normale Städtebauförderung" beworben. Die Verwaltung bestätigt das. "Wir haben das Signal bekommen, dass keine neuen Kommunen in das Programm aufgenommen werden", erklärte Gemeindedirektor Uwe Heilmann. Ein Regierungsvertreter habe den Tipp gegeben, sich für eines der neu aufgelegten Programme zu bewerben. Wie Heilmann sagt, beträgt das Bauvolumen inLauenau in diesem Jahr 690 000 Euro. Die Förderung decke also zwei Drittel der Kosten ab. Christian Stichternath, Pressesprecher des Sozialministeriums bestätigt ebenfalls, dass nur noch solche Kommunen in dem Normalprogramm der Städteförderung berücksichtigt sind, die bereits in der Vergangenheit dort aufgelistet waren, so auch die Stadt Rodenberg. Sie kommt 2008 wieder in den Genuss von Städtebaufördermitteln. 150 000 Euro werden vom Land bereitgestellt.



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