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Lob und viel Kritik: Von Unfallquellen, provokanten Zeitgenossen und anderenÄrgernissen

Lässt Verschönerungsverein Holz verrotten?

Rinteln (ur). Völlig aus dem Häuschen ist Frauke Felz über den 1. Rintelner Brennholzmarkt am vergangenen Wochenende in der Innenstadt: "Das hatte wirklich Hand und Fuß, was da gezeigt wurde - zu diesem Thema hat es so was weit und breit noch nie gegeben. Man muss der Stadt Rinteln schon bescheinigen, dass sie sich bei solchen Veranstaltungen immer wieder um die richtigen Schwerpunkte bemüht!"

veröffentlicht am 13.02.2008 um 00:00 Uhr

"Da geht ein Mann seinen Weg": Dr. Ulrich Brill hofft auf gelege

Dr. Ulrich Brill bedankt sich für die "Abschiedsfotos" in Uniform, die unser Fotograf Tobias Landmann vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Marc Lemmermann vor dessen Einsatz als Verbindungsoffizier der Bundeswehr in Afghanistan gemacht hat: "Da geht ein Mann seinen Weg, das versprüht Dynamik und Entschlossenheit. Man darf nur hoffen, dass die SZ auch gelegentliche Frontberichte vom Wirken des ehemaligen Bürgermeisterkandidaten am Hindukusch veröffentlicht..." (Anmerkung: Lemmermann hat der Redaktion einige Mitteilungen von seinem Einsatz zugesagt). Gerda Kruse aus Bremke hat nichts gegen den Vorschlag des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, in Deutschland türkische Schulen zu eröffnen: "So was müsste dann aber von türkischer Seite finanziert werden, so wie früher die jüdischen Schulen in den Synagogen." Ein erhebliches Unfallpotenzial sieht Margret Stolzenwald im Bereich der an sich sehr schönen Steinmauer am neuen Radweg bei der Einmündung von der Kirschenallee zur Mindener Straße: "Autofahrer beim Abbiegen sind gezwungen, auf dem Radweg zu halten, um den Verkehr einsehen zu können. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis irgendwann ein forscher Radfahrer auf so einen Pkw knallt. " Anwohner hätten die Planer rechtzeitig vor diesem Risiko gewarnt, es sei aber nicht durch einen Spiegel oder Ähnliches berücksichtigt worden. "Dass man dort die Radler zum Absteigen auffordert, kann ja nicht die optimale Lösung sein!" Energiesparmaßnahmen seien wohl der Grund, dass die Ausschaltung der Ampeln an Bünte und Pferdemarkt nach 23 Uhr erfolgt - vermutet jedenfalls Brigitte Lohse . Und fragt daher, warum die Anlage im Bereich Breite Straße/Andeplatz weiterhin eingeschaltet bleibt. "Die Anlage wird dort derzeit neu programmiert - und dann klappt das mit der Nachtabschaltung auch dort wieder", informiert auf Nachfrage Helmut Leppin als Leiter des zuständigen Tiefbauamts. Im Vergleich zum Rintelner Seetor-Friedhof und zur Anlage in Fischbeck empfindet Erika Schmale den städtischen Friedhof in Hessisch Oldendorf als verbesserungsbedürftig. "Das beginnt bei der Unordnung in der Anordnung der Grabstätten und endet noch nicht beim Zustand der Eingänge." Bei dem einen sei der eine Flügel der Holztür schon seit längerem ausgehängt, ein anderer werde in sehr hässlicher Weise mit einer Schnur zusammengehalten und ein anderer stünde grundsätzlich offen. "Kein Wunder, dass sich da immer wieder Leute rücksichtslos an Pflanzschalen bedienen." Sie habe diesen Sachverhalt schon Anfang des Jahres bei der zuständigen Stelle im Rathaus geschildert. "Aber geschehen ist da bis heute überhaupt nichts!" Belästigt sieht sich Iris Honzel beim Stadtbummel durch Jugendliche, "die in der Fußgängerzone provokativ ihren Schnodder hochwürgen und dann auf die Straße schleudern. Vielleicht sollten sich die Politessen auch mal um so was kümmern und die Herrschaften für diese Ekel-Attacken sofort zur Kasse bitten!" Zum gestrigen Frühstücksei vom offensichtlich im Blumenwall weggeworfenen Wahlkampfschild mit dem Slogan "Gerechtigkeit kehrt wieder" meint Dr. Bernd Pietzka mit milder Ironie: "Vermutlich wollte damit jemand sagen, dass man in Deutschland schon mal die Gerechtigkeit im Gebüsch versteckt, damit dieses kostbare Gut nicht für jeden Beliebigen erreichbar ist!" Seit vor drei Jahren die ehemalige "Böhnebrücke" im Wald unweit von Haus Waltraut in Todenmann abgebaut wurde, verrottet dort das Holz, das im Übrigen aus durchtränkten Eisenbahnschwellen besteht. "Uwe Drinkuth als Vorsitzender des Verschönerungsvereins sagte mir, das Holz werde bald von privat zum Verbrennen abtransportiert, aber passiert ist seitdem nichts - und eine solche Entsorgung dürfte bei derart belastetem Material ja auch nicht zulässig sein", kritisiert Erwin Brandt aus Todenmann.



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