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Lärmgutachten: Es darf Fußball gespielt werden!

Rinteln (crs). Nach Wochen des Wartens liegt das Lärmgutachten für den Steinanger endlich vor. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz reduziert die Aussage der 16 Seiten auf einen einzigen entscheidenden Satz: "Es darf Fußball gespielt werden!" Damit ist der Weg frei für eine Ausweitung des Spielbetriebs des SC Rinteln - und für eine gemeinsame Zukunft von Herren- und Jugendabteilung an einem Standort.

veröffentlicht am 29.09.2007 um 00:00 Uhr

Außerhalb der Ruhezeiten (für den Spielbetrieb relevant ist die Zeit von 13 bis 15 Uhr an Sonn- und Feiertagen) werde der "Bezugspegel" von 60 Dezibel "deutlich unterschritten", sagt das Gutachten der Bonk-Maire-Hoppmann GbR aus Garbsen. Die größte Immissionsbelastung ergebe sich während des Punktspielbetriebs mit bis zu rund 55 Dezibel - immer noch 5 Dezibel unter dem Grenzwert. Innerhalb der Ruhezeiten stellt sich die Situation etwas differenzierter dar. Bei einem zweistündigen Punktspiel mit rund 50 Zuschauern innerhalb der Ruhezeit auf dem A-Platz kommt es laut Gutachten zu einer Überschreitung des Bezugspegels um 0,4 Dezibel - unter der Voraussetzung, dass die Nutzung des Spielfeldes auf eine Stunde innerhalb der Ruhezeit beschränkt werde, also ab 14 Uhr, werde der Bezugspegel jedoch eingehalten. Dabei kommt dem Steinanger der so genannte "Altanlagenbonus" nach der Bundesimmissionsschutzverordnung zugute. Das bedeutet: Die historische gewachsene Nachbarschaft zwischen den Sportanlagen, die bereits vorüber 60 Jahren zum Sportbetrieb genutzt wurden, und der benachbarten Wohnnutzung erlaubt einen um 5 Dezibel höheren Lärmpegel als in allgemeinen Wohngebieten.



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