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In den Mauern von Stift Fischbeck kann der Nadelbaum gedeihen

Lärche als Baum des Jahres gepflanzt

Fischbeck. Mit vereinten Kräften pflanzten der Sprecher des Forstbeirats, Hans Joachim Grote, und der Leiter des Forstamtes Hessisch Oldendorf, Christian Weigel, eine europäische Lärche als Baum des Jahres 2012.

veröffentlicht am 19.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:41 Uhr

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Grote konnte dazu sowohl die Leitung des Stiftes Fischbeck als auch zahlreiche Vertreter der örtlichen Politik und der Forstgenossenschaften begrüßen. „Mit dem Pflanzen dieses Baumes“, so Grote, „wollen wir die Bedeutung des Waldes für unsere Gesellschaft würdigen.“

Für die übermannshohe Lärche hätte man keinen idyllischeren Ort auswählen können: Inmitten der alten Stiftsmauern in der schönen Park- und Gartenanlage gesellt sich nun ein neuer Baum zu den mächtigen Eichen, Linden und Platanen. Äbtissin Uda von der Nahmer bedankte sich beim Initiator für dessen weise Standortwahl.

Nachdem der Baum fachgerecht gepflanzt und gestützt war, erläuterte Christian Weigel die wichtigsten Eigenschaften der Lärche. Sie war eine Zeit lang ein wenig in Vergessenheit geraten, obwohl ihr schönes und dauerhaftes rötliches Holz sowohl bei Zimmerleuten als auch Tischlern sehr begehrt ist. Da sie als Pionierbaumart sehr robust ist und auch Trockenheit gut vertragen kann, ist sie hier und da als Ergänzung in Laubmischwäldern durchaus geeignet, dem Klimawandel zu trotzen. Im Herbst verliert sie als einziger Nadelbaum die Nadeln.

Am Fischbecker Stift wurde die Lärche als Baum des Jahres 2012 gepflanzt.



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